Sport ist politisch! Von Großereignissen bis zum Vereinsalltag

Sport ist Teil unseres Alltags. Egal, ob Fan, Athlet:in oder Vereinsmitglied – ein Großteil der Österreicher:innen beschäftigt sich regelmäßig mit Sport. Obwohl es vielen nicht bewusst ist, ist Sport aber keineswegs apolitisch – ganz im Gegenteil. Sportgroßereignisse sind weltpolitisch von hoher Relevanz, und auch regional gesehen ist Sport einer der größten politischen Player. weiterlesen

Teuerung trifft Frauen mit der Breitseite

Wir haben die höchste Inflation seit 1952. Im September 2022 wurde die 10-Prozent-Marke geknackt; es werden wohl weitere Preissteigerungen auf uns zukommen. Ganz besonders steigen die Preise für Güter des täglichen Bedarfs. Das trifft all jene, die wenig verdienen, mit voller Wucht – und damit Frauen besonders. Sie haben keine Möglichkeiten, diese Ausgaben einfach einzusparen. Zur Entlastung braucht es mehr als Einmalzahlungen: Es braucht inflationssenkende Maßnahmen, einen armutsfesten Sozialstaat und endlich einen Booster in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf. weiterlesen

Mehr Frauen in die Digitalisierung – aber wie?

Noch immer sind Frauen in technologisch-digitalen Branchen unterrepräsentiert. Um dem akuten Fachkräftemangel auf diesem Sektor entgegenzuwirken, braucht es Lösungsansätze, die sich vor allem auf die Anforderungen von Mädchen und Frauen konzentrieren, um die weiblichen Arbeitnehmerinnen stärker in die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten im IT-Sektor einzubinden. Dabei wurden bislang AHS-Schulabgängerinnen mit direktem Berufswunsch und Frauen, die sich nach Lehrabschluss umorientieren möchten, vernachlässigt. Einen Lösungsansatz bietet die Kombination von Ausbildung und Praxiserprobung. weiterlesen

Ein Pay-Gap kommt selten allein: Frauen sind höher gebildet – trotzdem verdienen sie weniger

Höhere Bildungsabschlüsse, aber weniger im Geldbörserl – so geht es vielen Frauen in Österreich. Im Schnitt sind Frauen höher gebildet als Männer, bei der Matura und bei Universitäts- oder FH-Studien etwa haben Frauen deutlich die Nase vorne. Trotzdem verdienen sie weniger als Männer – oftmals bei gleichem oder sogar bei höherem Bildungsgrad. So genannte „Education-Gender-Pay-Gaps“ finden sich auf allen Bildungsebenen, vom Pflichtschulabschluss bis hinauf ins Hochschulwesen ziehen sich die Geschlechterungleichheiten bei Einkommen und Bildungsniveau. weiterlesen

Film und Familie – geht das?

Wie viel Glamour bleibt Filmschaffenden nach 60 oder mehr Stunden Arbeitszeit pro Woche? Und wie vereinbart man eigentlich seinen 60plus-Stunden-Job mit seinen Betreuungspflichten? Eine Planbarkeit der Arbeitszeiten wäre eine Verbesserung, aber das ist bis jetzt ein unerreichbarer Luxus, weil von Filmschaffenden ständige Flexibilität gefordert wird. Wer sich für einen Beruf in der Filmbranche entscheidet, muss sich daher eher auf belastende Arbeitsbedingungen als auf Glamour einstellen. Und so verwundert es nicht, dass gerade Frauen in der Branche trotz vieler Bemühungen immer noch unterrepräsentiert sind. weiterlesen

Anrechnung der Kindererziehungszeiten statt verpflichtendem Pensionssplitting

Jedes Jahr weist der Equal Pension Day darauf hin, dass die Eigenpensionen der Frauen deutlich geringer sind als jene der Männer. Im aktuellen Regierungsprogramm ist ein verpflichtendes Pensionssplitting verankert, um gegenzusteuern. Die Debatte gewinnt nun neuerlich an Brisanz: Im nationalen Reformprogramm 2022 der Bundesregierung, das an die Europäische Kommission geschickt wird, ist wieder ein verpflichtendes Pensionssplitting angekündigt. Einzig: Diese Maßnahme wirkt nicht, es gibt bessere Ansätze, den Gender Pension Gap zu reduzieren. weiterlesen

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