Der Roboter als Kollege: Beschäftigung in der „Bank 2025“

Der österreichische Bankensektor gerät durch die zunehmende Digitalisierung und wachsende Konkurrenz durch innovative Finanzdienstleister wie FinTechs oder RegTechs immer mehr unter Veränderungsdruck: Der vermehrte Einsatz digitaler Technik wirkt sich tiefgreifend auf die Organisationsformen der Arbeit aus. Neben den wachsenden Anforderungen an die Beschäftigten – mehrheitlich Frauen – erhöht sukzessiver Personalabbau die Belastung auf die verbliebene Belegschaft. Für einen nachhaltigen und fairen Wandel im Bankensektor braucht es gezielte Maßnahmen, um Beschäftigungsfähigkeit sicherzustellen, sowie strategische Um- und Aufbauqualifikation, die gleichstellungsfördernde Aspekte berücksichtigt. weiterlesen

Gesundheitsberufe sind weiblich – warum gute Arbeitsbedingungen bessere Lebensbedingungen für Frauen schaffen

Über die Geschlechterunterschiede in den Gesundheitsberufen und in der informellen Pflege kann man nur bei völliger Ignoranz hinwegsehen – Berufsangehörige und pflegende Angehörige sind klar überwiegend Frauen. Bessere Arbeitsbedingungen in den Gesundheitsberufen und Unterstützung für pflegende Angehörige verbessern insbesondere auch die Lebensbedingungen von Frauen. weiterlesen

Standortpolitik, die; weiblich

Gerne wird in Illustrierten und Fernsehsendungen Frauenpower als ein Standortfaktor gepriesen. Manche scheinen dabei aber immer noch an den Standort Küche zu denken. Die aktuelle Politik ist trotz der Absichtserklärungen, den Wirtschaftsstandort Österreich zu stärken, nur wenig geeignet, das Wissen und die Fertigkeiten von Frauen zur Geltung zu bringen. weiterlesen

Klassenkampf: Nebenwiderspruch von links

Wenn der Klassenkampf von oben mit größerer Brutalität geführt wird, droht der „Nebenwiderspruch“ Geschlecht wieder an den Rand gedrängt zu werden. Dabei lässt sich das eine vom anderen gar nicht trennen. Die Struktur unserer Gesellschaft wird nämlich sowohl aus unterschiedlichen Klassen wie auch aus Geschlecht gewebt. Wer sie verändern will, muss an beiden Fäden ziehen. weiterlesen

Neue Mindestsicherung verschärft Frauenarmut

Die Bundesregierung hat einen Gesetzesentwurf zur Umgestaltung der Mindestsicherung vorgelegt. Doch schon die Umbenennung zeigt, dass der Rückschritt regiert: Sozialhilfe statt Mindestsicherung wird jenes Recht nunmehr wieder heißen, das vor dem sozialen Sturz ins Bodenlose schützen soll. Über 140 Stellungnahmen zum Sozialhilfe-Grundsatzgesetzesentwurf sind eingegangen, fast alle waren negativ oder zumindest kritisch. Gerade für Frauen und Kinder, aber auch viele andere Gruppen wie etwa Menschen mit Behinderung bringt das neue Gesetz gravierende Verschlechterungen. Die neue Sozialhilfe stellt vor allem eines sicher: dass diese Menschen arm bleiben. weiterlesen

337 Wiener Industriearbeiterinnen berichten

Arbeiterinnen arbeiten als Verpackerin in der Pharmaindustrie, Wäscherei- oder Maschinenarbeiterin, Mechatronikerin oder „direkt auf der Linie“. Das ist ein kleiner Ausschnitt der Tätigkeitsbereiche der 337 Wiener Frauen, die im Rahmen der Studie „So leben wir heute. Wiener Industriearbeiterinnen berichten über ihr Leben“ befragt wurden. Dabei zeigt sich: 85 Jahre nach der ersten Studie über Frauen, die in der Industrie beschäftigt sind, hat sich weniger verändert, als man annehmen würde. weiterlesen
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