Die Top-5-Beiträge zum Thema Pensionen

Pensionen – ein Dauerthema auf der politischen Agenda: Kein Wunder, denn es ist ein ideologisch umkämpftes Feld. Für die Beschäftigten geht es um nichts weniger, als auch im Alter ausreichende materielle Sicherheit zu haben, während Finanzunternehmen gerne große Geschäfte mit privater Pensionsvorsorge machen möchten. Auf ideologischer Ebene ringen die Befürworter:innen eines starken Sozialstaates mit jenen, die alles über den Markt lösen möchten. Und nicht zuletzt spiegeln die Pensionshöhen die gesammelten Nachteile der Erwerbskarrieren von Frauen wider.

Ein Blick auf die 5 wichtigsten Beiträge zum Thema Pensionen am A&W Blog zeigt auf, worum sich das Thema dreht. Dabei geht es etwa um düstere Prognosen, die sich bei Licht betrachtet in optimistische Ausblicke umkehren. Es geht um Altersarmut und die nicht eingelösten Heilsversprechen von Privatisierungen und um Frauen, deren Pensionsansprüche deutlich unter jenen von Männern liegen. Expert:innen analysieren dazu den Status Quo, nehmen politische Vorhaben unter die Lupe und präsentieren Lösungsvorschläge. weiterlesen

Erhöhung des Frauenpensionsantrittsalters – auf die Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen kommt es an

In zweieinhalb Jahren (2024) beginnt die Anhebung des Frauenpensionsalters, aber bereits derzeit tritt nur die Hälfte der Frauen direkt von einer aktiven Beschäftigung in die Pension über. Ein Mangel an (altersadäquaten) Arbeitsplätzen, gesundheitliche Einschränkungen, fehlende alternsgerechte Arbeitsbedingungen sowie jahrzehntelange Mehrfachbelastungen führen dazu, dass Frauen vor dem gesetzlichen Pensionsalter aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Die Betriebe haben sich auf das steigende Antrittsalter noch zu wenig vorbereitet. weiterlesen

Familienarbeitszeitmodell: Mehr Zeit für Väter, mehr Geld für Mütter

Nach der Geburt eines Kindes sind es vor allem Mütter, die ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen und anschließend in Teilzeit auf den Arbeitsmarkt zurückkehren. Im Gegensatz dazu wird die Erwerbsarbeit von Männern wenig beeinflusst, Väter arbeiten im Schnitt sogar mehr als Männer ohne Kinder. Dabei wäre ungefähr gleich viel Zeit für Kinderbetreuung und Erwerbsarbeit für alle besser. Neue Modelle – wie das von ÖGB und AK eben erst vorgestellte – sind gefragt! weiterlesen

Ein Hindernislauf – Inklusion und Teilhabe migrantischer Frauen & Mädchen im Sport

Ein männlich dominiertes Feld wie der Sport lässt Frauen und Mädchen wenig Raum: medial, aber auch was Teilhabe, Infrastruktur und finanzielle Unterstützung betrifft. Umso mehr trifft das auf jene zu, die nicht der sogenannten „Mehrheitsgesellschaft“ angehören. Sportlerinnen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte, die Minderheiten angehören oder BPoC (Black and People of Colour) sind, sind im Sport mit Rassismus und Sexismus konfrontiert. Eine Konferenz von Arbeiterkammer Wien und „fairplay“ versuchte sich dem Thema anzunähern und zeigt Schwierigkeiten und Lösungsansätze auf. weiterlesen

Gender Pay Gap – Gleiche Entlohnung für Frauen immer noch keine Realität

Das Gleichbehandlungsgesetz verbietet die ungleiche Entlohnung gleicher oder gleichwertiger Arbeit zwischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. In der Realität verdienen Frauen jedoch nach wie vor weniger als Männer. Mehr als die Hälfte des so genannten Gender-Pay-Gaps bleibt selbst unter Heranziehung unterschiedlicher Faktoren (Bildung, Beruf, Branche etc.) unerklärt, weshalb es sich bei diesem „Rest“ um eine geschlechtsspezifische Entgeltdiskriminierung handelt. weiterlesen

Peter und die Frauen – warum es eine Geschlechterquote für den Vorstand braucht

Die Corona-Krise spitzt die Ungleichheit der Geschlechter zu: Während Frauen in systemrelevanten Berufen in der ersten Reihe stehen, sind sie in der Unternehmensführung nach wie vor unterrepräsentiert. Trotz Fortschritten im Aufsichtsrat, wo seit 2018 eine Geschlechterquote von 30 Prozent gilt, hält sich das Patriarchat im Management hartnäckig. Im europäischen Vergleich ist Österreich beim Frauenanteil in den Vorständen der großen börsennotierten Unternehmen praktisch Schlusslicht: Dort sind mehr Peter (9) als Frauen (6) vertreten. Um den ewigen „Peter-Kreislauf“ zu durchbrechen, braucht es – wie im Aufsichtsrat – auch für das Management eine Geschlechterquote. weiterlesen

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