Ländervergleich: ÖsterreicherInnen arbeiten schon jetzt länger als andere

Die Regierung dehnt gerade die Höchstarbeitszeiten und zulässigen Überstunden massiv aus. Die Frage ist: Wozu soll das notwendig sein? Der Ländervergleich zeigt: ArbeitnehmerInnen in Österreich arbeiten jetzt schon länger als andere.

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12-Stunden-Tag: Können ArbeitnehmerInnen ihn künftig noch ablehnen?

Der Initiativantrag zur Änderung des Arbeitszeitgesetzes wird öffentlich heftig diskutiert. Ein Aspekt der Diskussion ist das Ablehnungsrecht. Also inwiefern ArbeitnehmerInnen künftig „Nein“ zum 12-Stunden-Tag sagen können. Die Analyse des Gesetzestextes zeigt: Überstunden abzulehnen, kann sogar noch schwerer werden.

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12-Stunden-Tag – Mit Vollgas hundert Jahre zurück…

Überfallsartig wurde am 14.6.2018 im Nationalrat seitens der Regierungsparteien ein Initiativantrag eingebracht. Sein Inhalt: die von der Industrie bestellte, vollkommen bedingungslose Verlängerung der Arbeitszeit auf bis zu 12-Stunden-Tags und 60 Stunden in der Woche. Keine Begutachtung durch Interessenvertretungen, keine Verhandlungen.

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Die Entwicklung des Niedriglohnsektors zwischen 1996 und 2015 – Österreich, Deutschland und die Schweiz im Vergleich

Immer mehr Menschen arbeiten auch in Österreich in Niedriglohnjobs. 2015 betraf dies rund 460.000 arbeitende Personen in Österreich. Doch welche Ursachen gibt es für die wachsende Verbreitung solcher Tätigkeiten? Welche Personengruppen sind besonders häufig in solchen Jobs zu finden? Und wie stellt sich die Entwicklung Österreichs im Kontext dieser Trends in anderen deutschsprachigen Ländern dar?

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Arbeitsmarktreformen in Frankreich – Macrons neuer Anlauf

Macron hatte im Rahmen seines Wahlkampfes einen Aufbruch der verkrusteten Strukturen und eine neue Ära des wirtschaftlichen Aufschwungs und der Rolle Frankreichs in der EU angekündigt. Die satte Mehrheit im Parlament und die Aufbruchsstimmung will er nützen, um im Eiltempo eine weitere und weitgehende Reform des französischen Arbeitsmarktes durchzuführen, bezeichnet als Neuordnung des Sozialmodells. Sie basiert auf drei Säulen.

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Was ein feministischer Blick auf den digitalen Wandel bringen kann

Welche gesellschaftlichen Herausforderungen bringt der digitale Wandel und was bedeutet das für Frauen? Was bringen neue bzw. flexiblere Arbeitsmöglichkeiten mit sich? Und wie können die Produktivitätssteigerungen durch den technologischen Fortschritt der Gesellschaft insgesamt zugutekommen? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die Vorsitzende der Kommission „Arbeit der Zukunft“ der Hans-Böckler-Stiftung.

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Gesunde Vollzeit – das neue arbeitszeitpolitische Leitbild

Die Diskussion über die Ausweitung der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeitgrenzen und des Durchrechnungszeitraums macht deutlich, dass es nicht nur um die reine Verlängerung von Arbeitszeit geht. Wesentlich ist nämlich auch, inwieweit die Beschäftigten Einfluss auf die Gestaltung ihrer Arbeitszeit haben. Um Gesundheit und gesellschaftliche Verträglichkeit der Erwerbsarbeitszeiten mit Flexibilisierungstendenzen in Einklang zu bringen, braucht es ein neues arbeitszeitpolitisches Leitbild: die gesunde Vollzeit.

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Arbeitszeitflexibilisierung: Zukunftsvision oder Rückschritt?

Blockzeiten, 12-Stunden-Tag, Digitalisierung und Kinderbetreuung: Arbeitszeitflexibilisierung wurde in den letzten Wochen in den Medien und auch auf Twitter und Facebook laufend diskutiert. Doch die vorgebrachten Argumente sind vielfach nicht sachlich und zielen bewusst darauf ab, Arbeitszeitflexibilität mit Modernität und Zukunft zu verknüpfen. Ist Arbeitszeitflexibilisierung die Voraussetzung für neue Arbeitswelten und Digitalisierung? Plädoyer für eine Diskussion abseits von Phrasen.

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Leistung ohne Betriebsrat lohnt sich nicht

Leistungslohn – dieser Begriff scheint in Krisenzeiten eine besondere Magie zu entfalten. Er soll glauben machen, dass die eigene Situation verbessert werden kann, wenn man sich nur genug anstrenge. Häufig haben aber AN viel zu wenig Einfluss auf die Leistungsparameter in einem Unternehmen, als da sind personelle Ausstattung zur Lösung von Aufgaben, Weiterbildungen etc. Interessant erscheint es da, dass in Betrieben, in denen ein Betriebsrat gewählt wurde, Gefahren neuer Personalmanagementstrategien weniger massive Auswirkungen zu zeitigen scheinen…

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Der Flexibilitätshype – darf’s ein bisserl weniger sein?

„Arbeiten, wenn Arbeit da ist“ und „Ohne Flexibilisierung können wir den Standort nicht halten!“ sind nur 2 ausgewählte „Klassiker“ der Arbeitgeberseite, die im fast jährlich aktualisierten Diskurs zur weiteren Flexibilisierung und Deregulierung in der Arbeitswelt „hochkochen“. Lautstark wird der Untergang der heimischen Wirtschaft herbeigeredet, obwohl die Gewinne der Unternehmen wieder deutlich im Steigen begriffen sind und Managergehälter in teils obskurer Höhe ausbezahlt werden.

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