Erbschaften in der Gesellschaft der Ungleichen

Lange wurde das Thema der sozialen Ungleichheit von Mainstream-ÖkonomInnen vernachlässigt. Doch Thomas Piketty hat in Capital in the 21. Century die Frage wieder in den Mittelpunkt gestellt. Die extreme Einkommens- und Vermögenskonzentration in den Händen einiger weniger ist nun unbestritten und ihre desaströsen Folgen werden breit diskutiert. In der neuen AK-Broschüre „Top-Vermögen und Einkommen in Österreich“ werden die wichtigsten Ergebnisse zur ungleichen Verteilung, zu Reichtum und Erbschaften anschaulich präsentiert. Piketty wird mit den darin enthaltenen Forderungen keine Probleme haben – im Gegenteil: Ausgehend von den gravierenden Problemen durch Vermögenskonzentration ist er in seinen wirtschaftspolitischen Forderungen radikaler.

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Bei Vermögenseinkommen gibt es keinen Mittelstand

Wie hoch ist das jährliche Einkommen aus Ihrem Vermögensbesitz? Könnten Sie auf Ihren Arbeitsplatz verzichten und ausschließlich von Mieteinkünften, Zinsen, Dividenden, Gewinnausschüttungen und ähnlichem leben? Falls Sie diese Frage verneinen, dann zählen Sie nicht zu den obersten wenigen Prozent, die dies durchaus könnten und aus diesem Umstand heraus mit einer gewissen Gelassenheit in die Zukunft blicken können.

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Warum wir Vermögen und Erbschaften besteuern sollten

Die Zentralbanken des Euroraumes, inklusive der Österreichischen Nationalbank, haben 2009/10 erstmalig eine systematische Erhebung der Vermögensverteilung zwischen Haushalten durchgeführt, den Household Finance and Consumption Survey (HFCS). Die Ergebnisse zeigen, dass Vermögen in Österreich äußerst ungleich verteilt ist: Die reichsten 5% der Haushalte besitzen 45% des Bruttovermögens, die reichsten 20% besitzen 74% (Wo Sie sich in der Vermögensverteilung befinden, sehen Sie auf www.binichreich.at).

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Plaudern zur Erbschaftssteuer: 32 oder 33 FinanzbeamtInnen?

Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat für die WKÖ eine Studie zur Vermögensteuer mit apodiktischen wirtschaftspolitischen Schlussfolgerungen veröffentlicht.

 

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