Neue Selbständigkeit – schöne Begriffe für altbekannte Probleme?

Wer hätte nicht lieber etwas „Neues“, als etwas „Altes“, einen „freien“ als einen „abhängigen“ Vertrag und wäre nicht lieber „selbständig“ als „unselbständig“. Aber was gesetzlich definiert und auf die Verträge drauf geschrieben wird, entspricht häufig nicht dem Bild, das man sich davon machen möchte. Nur zu oft sollen diese Begrifflichkeiten davon ablenken, dass Ziel der Umformatierung in die schöne, freie Welt ist, ArbeitnehmerInnen zu niedrigeren Kosten zu beschäftigen und diese zu noch mehr Leistung anzutreiben.

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Mythen der Arbeitswelt: weil nicht sein kann, was nicht sein darf?

Globalisierung und technischer Fortschritt bringen eine Beschleunigung in vielen Zusammenhängen, sodass es immer wieder zu mythischen Deutungen der wirtschaftlichen Wirklichkeit kommt. Problematische Entwicklungen sind häufig dadurch gekennzeichnet, dass sie im Anfangsstadium klein und unbedeutend sind. Wenn man sie im Entstehungszeitpunkt erkennt und entsprechende Maßnahmen setzt, kann man verhindern, dass sie sich auswachsen. Werden Entwicklungen ignoriert, so droht Gefahr, dass sie im Nachhinein nicht mehr korrigiert werden können.

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