Bei der staatlichen Finanzierung von F&E ist Österreich Spitze

Immer wieder wird eine Ausweitung der Forschungsförderung für Unternehmen gefordert. Dabei liegt Österreich mit einem Anteil der staatlich finanzierten F&E-Gesamtausgaben von mehr als 1 Prozent am BIP an der Spitze aller Industrieländer. Dies ist keine Überraschung: Zum einen zählt Österreich OECD-weit zu den Spitzenländern betreffend F&E-Förderung des Unternehmenssektors und zum anderen werden auch die F&E-Aktivitäten des vorwiegend staatlich finanzierten Hochschulsektors überdurchschnittlich stark gefördert.

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Wohlstand ohne Wachstum?

Wirtschaftliches Wachstum und wachsender Wohlstand galten lange Zeit als zwei Seiten einer Medaille. Insofern erschien auch das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) lange Zeit als geeigneter Wohlstandsindikator – je stärker das Wachstum des BIP desto günstiger die Bedingungen für die Erhöhung des Wohlstands.

 

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Arbeitsplätze durch Innovation

Im Auftrag der AK untersuchte das WIFO, wie sich technische Innovationen auf die Beschäftigung auswirken. Das Ergebnis: Die in der Studie hochgerechneten Beschäftigungseffekte für die untersuchten Innovationen im Zeitraum 2004 bis 2006 ergeben, dass diese in den beiden Folgejahren für über ein Drittel des gesamten damaligen Beschäftigungszuwachses in Österreich verantwortlich waren. Netto wurden jährlich 19.000 Arbeitsplätze geschaffen – überwiegend durch Prozess- bzw. Produktinnovationen. Damit wird deutlich, dass das Angebot innovativer und qualitativ hochwertiger Produkte und Dienstleistungen und keine rein kostenorientierte Strategie, die auf Massenproduktion und Lohndruck abzielt, für Österreichs Wirtschaft am erfolgversprechendsten ist. Eine aktivere Innovationspolitik, Verbesserungen im Bildungssystem und die Einbindung der Belegschaft sind daher gefordert, um mehr Beschäftigung durch Innovation zu schaffen.

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