Das massive Lobbying der Energieindustrie beim Thema Wasserstoff

Wasserstoff hat sich innerhalb der letzten zwei Jahre von einem kaum beachteten Thema zum vermeintlichen Schlüssel der Energiewende entwickelt. Welchen Einfluss hatten Interessengruppen dabei, welche Positionen vertreten diese und wie nachhaltig ist Wasserstoff? Verschiedenste Interessengruppen mischen in der EU-Wasserstoffdebatte mit, um den Entscheidungsprozess zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Die bedingungslosen Befürworter:innen von Wasserstoff, allen voran Hydrogen Europe, Erzeuger fossiler Energie und Gasnetzbetreiber, konnten dabei viele ihrer Wünsche durchsetzen. weiterlesen

Diggin‘ for Gold: Wasserstoff als voraussetzungsvoller Hoffnungsträger in der Energiewende

Steigende Energiepreise, verfehlte Klimaziele und Abhängigkeit von billigen russischen Rohstoffen sind ein explosiver Mix, der die Bevölkerung Europas auf eine harte Bewährungsprobe stellt. Der Ausstieg aus fossilen Energieträgern wird damit jetzt zu einer hohen politischen Priorität. Im Zuge dessen gilt grüner Wasserstoff als Allheilsbringer, doch er kann seinen Beitrag nur unter den richtigen Rahmenbedingungen und in den effizientesten Anwendungsmöglichkeiten leisten. weiterlesen

Der Energiecharta-Vertrag als Bremsklotz am Weg zur Klima- und Energiewende

Seit 2019 wird hinter verschlossenen Türen die Modernisierung des Energiecharta-Vertrags (ECV) verhandelt, die demnächst abgeschlossen werden soll. Der in der Öffentlichkeit weitgehend unbekannte, multilaterale Vertrag schützt Investitionen in fossile Energieträger wie Öl, Gas und Kohle. Für Investor:innen stellt er ein mächtiges Werkzeug dar. Sie können Staaten auf Schadenersatz für entgangene künftige Gewinne klagen, wenn notwendige Maßnahmen zum Schutz von Klima und Umwelt gesetzt werden. Ein umwelt- und energiepolitisches, vor allem aber ein demokratiepolitisches Problem – gerade jetzt, wo jeder Euro staatlicher Gelder gebraucht wird, um das Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. weiterlesen

Das Ziel ist ambitioniert. Doch wie schaffen wir die Energiewende?

In wenigen Jahren wollen wir klimaneutral sein. Gerade jetzt zeigt die aktuelle politische Situation, wie abhängig die EU vom Import fossiler Energieträger ist.

Klimaneutral heißt, dass 2050 in der Europäischen Union (netto) keine Treibhausgase mehr ausgestoßen werden. Die österreichische Bundesregierung möchte dies für Österreich schon 2040 – also in nur knapp 18 Jahren – erreichen. Bis 2030 möchte Österreich zudem die Stromversorgung auf hundert Prozent erneuerbare Energie umstellen. Doch wie schaffen wir in so kurzer Zeit eine vollständige Dekarbonisierung der Energieversorgung? weiterlesen

Übergangspfade zur Klimaneutralität: von Rom über Paris direkt in die Zukunft

Vor genau 50 Jahren wurde 1972 erstmals der Bericht „Grenzen des Wachstums“ des „Club of Rome“ veröffentlicht. Es war ein wissenschaftlicher Weckruf, um unsere Lebensgrundlage langfristig zu sichern. Nach langem Ringen verständigt sich die internationale Staatengemeinschaft langsam immer verbindlicher auf den Kampf gegen die Klimakrise. Auf europäischer Ebene soll der Weg dorthin anhand von konkreten Übergangspfaden für 14 industrielle Ökosysteme nun beschleunigt werden. Technisch-ökonomische Ansätze werden dafür aber nicht ausreichen. weiterlesen

Wenn die Energierechnung zur Bedrohung wird

Die Wohnung heizen und beleuchten können, kochen, Handy laden, Computer und Internet nutzen – Energie ist ein existentieller Bestandteil unseres täglichen Lebens. Aktuell befinden sich die Preise für Strom und Gas auf einem noch nie dagewesenen Höhenflug und werden für immer mehr Menschen zu einer Belastung. Energiearmut ist plötzlich kein abstraktes Phänomen mehr, sondern für immer mehr Haushalte spürbare Realität. Wie kam es zu diesen Entwicklungen und wer muss jetzt handeln, damit eine leistbare, nachhaltige und sichere Energieversorgung für alle auch in Zukunft möglich ist? weiterlesen

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