Es geht nur gemeinsam. Wie künstliche Intelligenz im Betrieb Beschäftigten (nicht) hilft

Wenn digitale Innovationen oder „künstliche Intelligenz“ im Betrieb eingeführt werden sollen, gibt es – da in diesem Zusammenhang zumeist auch personenbezogene Beschäftigtendaten verarbeitet werden – starke Mitbestimmungs- und auch Vetorechte für Beschäftigte und Betriebsräte. Beim Einsatz künstlicher Intelligenz sind aber die konkreten Auswirkungen zunächst nicht abschätzbar. Es braucht daher einen „Bottom-up-Ansatz“. Drei konkrete Beispiele zeigen konkrete Risiken, Hebel für die betriebliche Mitbestimmung und wie künstliche Intelligenz im Betrieb besser gestaltet werden kann. weiterlesen

Es geht nur gemeinsam. Plädoyer für einen Bottom-up-Ansatz beim Einsatz künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt

Wenn automatisationsunterstützte Anwendungen im Betrieb eingesetzt werden, gibt es – wenn damit auch personenbezogene Beschäftigtendaten verarbeitet werden – grundsätzlich starke Mitsprache- und auch Vetorechte für die betriebliche Interessenvertretung der Beschäftigten. Bei Anwendungen im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz sind die Auswirkungen auf die Arbeitsrealität und die Beschäftigten zunächst auch mit IT-Fachwissen nicht eindeutig abschätzbar. Es braucht daher eine umfassende prozessorientierte Einbindung der Betriebsräte und der Beschäftigten – einen „Bottom-up-Ansatz“. weiterlesen

Digitalisierung schützt vor arbeitsbedingten Krebserkrankungen

In Österreich sterben jährlich etwa 1.800 Menschen an arbeitsbedingten Krebserkrankungen. Gleichzeitig werden beispielsweise vom größten Unfallversicherungsträger jedes Jahr nur knapp 100 Fälle von Krebs als Berufskrankheit anerkannt. Statistisch gesehen sterben hierzulande etwa zehnmal mehr ArbeitnehmerInnen an arbeitsbedingtem Krebs als an Arbeitsunfällen. Im Gegensatz zu Arbeitsunfällen haben diese tödlichen Ereignisse bislang keine Auswirkungen auf die Prävention. Die Digitalisierung bietet jedoch riesiges Potenzial im Kampf gegen Krebs am Arbeitsplatz. weiterlesen

Digitaler Wandel darf nicht zu digitaler Krise werden

Die COVID-19-Krise hat der Digitalisierung der Arbeitswelt einen Schub gegeben. In Österreich arbeitet jede bzw. jeder Fünfte in der Krise erstmals im Homeoffice. Viele Organisationen mussten ihre Prozesse rasant umstellen. Arbeiten auf/in der „Cloud“ ist nicht mehr Science-Fiction, sondern für viele mittlerweile Arbeitsalltag. Auch bei Tätigkeiten, die normalerweise keine Arbeit am Computer erfordern (z. B. im Sozialbereich) erfolgen administrative Schritte wie Zeiterfassung oder Urlaubsanträge nun auf digitalem Weg. Damit kann der Arbeitsalltag für viele zwar einigermaßen aufrechterhalten werden, diese Entwicklungen schaffen aber auch neue Hürden. Damit Digitalisierung eine positive Rolle als Treiberin des Strukturwandels in Arbeit und Wirtschaft einnehmen kann, braucht es politische Debatten und den Willen zur Gestaltung. weiterlesen

Sozialstaat 2021 – Lehren aus der Krisen für Stärkung nützen

Auch 2021 wird stark von Corona geprägt sein – und das betrifft auch den Sozialstaat. Die Verbreitung des Virus muss gestoppt und die massiven Auswirkungen auf die Menschen sowie die Schäden für Wirtschaft und Beschäftigung müssen so weit wie möglich beseitigt werden. Neben dem Gesundheitssystem müssen der Arbeitsmarkt und soziale Investitionen im Fokus der Sozialpolitik stehen. Sehr wichtig ist, dass richtige Weichenstellungen auch in längerfristiger Perspektive getroffen werden und dass große Herausforderungen wie mehr Verteilungsgerechtigkeit, Digitalisierung, Klimaschutz und demografischer Wandel adressiert werden. Der Sozialstaat hat die Bewährungsprobe im Wesentlichen gut bestanden. Jetzt gilt es, die Krisenbewältigung zu einer positiven Weiterentwicklung zu nutzen. weiterlesen

Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige Mobilitätswende

Ist Digitalisierung ein taugliches Werkzeug für die Mobilitätswende oder nur ein einträgliches Geschäftsmodell für Konzerne aus dem Silicon Valley mit katastrophalen Folgen für die Arbeitsbedingungen in der Branche? In der gleichnamigen Veranstaltung von AK und Ökobüro wurden am 28. Oktober 2020 die Chancen der Digitalisierung für eine nachhaltige Mobilitätswende näher beleuchtet und in Bezug zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals) gesetzt. weiterlesen

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