Investitionsbedarf für die grüne und digitale Transformation

Die Auswirkungen der Digitalisierung spüren wir seit vielen Jahren im Alltag. Die Konsequenzen einer beschleunigten Dekarbonisierung werden sich in den kommenden Jahren verstärkt zeigen. Erneuerbare Energien und der öffentliche Verkehr müssen im Zuge dessen ausgebaut, Gebäude saniert, die Industrie umgestellt und Infrastrukturen für Strom, Wärme, das Radfahren und E-Mobilität angepasst oder neu geschaffen werden. Dieser Umbau erfordert ausreichende Ressourcen. Neben Fachkräften, die den Umbau praktisch umsetzen können, braucht es die notwendigen Mittel zur Finanzierung des Umbaus. Doch wie groß ist der Investitionsbedarf eigentlich – und wer soll das alles bezahlen? weiterlesen

Digitale Kontrolle am Arbeitsplatz: Wie Daten über (und gegen) Beschäftigte genutzt werden

In immer mehr Firmen wird nahezu der gesamte Arbeitsalltag digital aufgezeichnet. Die Analyse von Daten über Arbeitstätigkeiten und Verhaltensweisen wird schnell zur permanenten Überwachung und Kontrolle. Während betriebliche Abläufe optimiert werden, geraten ArbeitnehmerInnen unter Druck – und unter Pauschalverdacht. In einer umfangreichen Studie wird vorgelegt, wie Betriebe Daten über (und gegen) Beschäftigte nutzen. weiterlesen

Care-Arbeit im Wandel: Auswirkungen von Digitalisierung und der COVID-19-Pandemie auf bezahlte Sorgearbeit

Anforderungen und Arbeitsbedingungen im Care-Sektor verändern sich durch technologische Entwicklungen, eine alternde Bevölkerung und wirtschaftliche Umbrüche. Zudem erhöhen gesundheitspolitische Herausforderungen und die COVID-19-Maßnahmenpolitik den Druck auf das Sozial- und Gesundheitssystem. Im Folgenden wird ein Fokus auf den berufsstrukturellen Wandel gelegt, dem bezahlte Sorgearbeit unterliegt, die in Österreich mehrheitlich von Frauen ausgeübt wird. weiterlesen

Mission Economy – der Mondflug als Startrampe für eine bessere Ökonomie

Mariana Mazzucato hat eine Mission. Sie will zeigen, dass große gesellschaftliche Herausforderungen mittels Innovationen erfolgreich bewältigt werden können. Ideologische Auseinandersetzungen zwischen Markt und Staat hält sie für kontraproduktiv und geht pragmatisch und lösungsorientiert vor: Große Ziele können nur erreicht werden, wenn der Staat eine aktive Steuerungsrolle einnimmt, Ziele festlegt und deren Erreichung auf einem besseren Zusammenspiel zwischen Staat und privatem Sektor aufbaut. weiterlesen

Asset und Mitarbeiter*innen-Tracking am Arbeitsplatz: Mehrwert schlägt Bedenken?

Immer mehr Unternehmen verfolgen in der digitalisierten Arbeitswelt automatisch die Position und die Zustände von Produktionsmitteln – und können mit dieser Technologie genauso auch die Position der Mitarbeiter*innen erfassen. Das kann die Arbeitssicherheit erhöhen, wirft aber auch Fragen zum Umgang mit personenbezogenen Daten der Mitarbeiter*innen auf. Ein durch den Projektfonds Arbeit 4.0 der AK Niederösterreich gefördertes Projekt der Fachhochschule St. Pölten gemeinsam mit der TU Wien hat untersucht, wie die Privatsphäre der Mitarbeiter*innen beim Einsatz von solchen Systemen geschützt werden kann. weiterlesen

EU-Kommission bei der Arbeit: Wo es Fortschritte gibt und wo es nach wie vor hakt

Vor Kurzem hat die Europäische Kommission ihre Arbeitspläne für das kommende Jahr vorgestellt. Dabei zeigt sich bei vielen Vorhaben, dass die Kommission aus den zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre Lehren gezogen hat und nun gesellschaftspolitisch progressiver vorgeht. In einigen Bereichen zieht die EU-Behörde jedoch nach wie vor keine Lehren. In welche Richtung sich die EU-Gesetzgebung weiterentwickelt, hängt aber auch vom Europäischen Parlament und dem Rat ab. Gerade beim Rat könnte es nun zu deutlichen Veränderungen kommen. weiterlesen

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