Blockchain in der Energiewirtschaft: neue Technologie mit großen Fragezeichen

Spätestens seit dem medialen Hype um Bitcoin, Ethereum und anderen Kryptowährungen hat auch der Bekanntheitsgrad der dahinterliegenden Technologie, der Blockchains, drastisch zugenommen. Blockchain ermöglicht eine Fülle an Anwendungen, die weit über die Finanzwelt hinausreichen. Die Energiewirtschaft ist eine jener Branchen, die Blockchain-Anwendungen für sich entdeckt hat und lotet derzeit die Anwendungsmöglichkeiten aus. Mit diesen neuen Entwicklungen entstehen aber ebenso neue Herausforderungen im Bereich der Regulierung und der Systemsteuerung, aber auch des KonsumentInnen- und Datenschutzes.

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Datenschutz in der Smart City

Die Digitalisierung der Berufs- und Lebenswelten führt auch zu einer Technisierung unserer Städte. Große amerikanische IT Konzerne wie IBM oder Cisco haben schon vor Jahren das Geschäftsfeld ‚Smart City‘ entdeckt. Jetzt legen auch SAP, Microsoft und Google mit ihren „Lösungen“ zur effizienteren Stadtentwicklung nach. Im Kontext technischer Entwicklungen wie dem Internet der Dinge und Datensammlungen á la Big Data ist dies aus Sicht des Datenschutzes kritisch zu hinterfragen.

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Big Data und data-mining in der öffentlichen Sozialverwaltung – Datenschutzpolitischer Handlungsbedarf?

Öffentliche Institutionen – vom Arbeitsmarktservice über die Krankenkassen bis hin zu den Landes-Sozialhilfebehörden – sammeln, speichern und verwerten Daten für ihre eigenen Zwecke. Sie werden dabei durch eine zentrale Anforderung an staatliches Handeln getrieben – ihre Dienstleistungen effizient und effektiv zu erbringen. Doch die Analyse und das Einsetzen von Algorithmen bei der Prognose (Schlagworte “Big Data” und “data-mining”)  hat auch Grenzen und braucht einen entsprechenden rechtlichen Rahmen.

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Big Data in der Bildung: “Educational Data Mining” und “Learning Analytics” als Herausforderungen für das Bildungswesen

Viele Klassenräume sind heutzutage mit interaktiven Whiteboards ausgestattet, Vorlesungen werden durch Online-Angebote ergänzt und Lernende können sich durch Abstimmungs- und Feedback-Apps in Echtzeit einbringen. Selbst ganze iPad-Klassen sind keine Seltenheit mehr. Längst hat der digitale Wandel Schulen und Hörsälen ergriffen. Doch wie verändert die vielbeschworene Digitalisierung das Lernen? Und welche Chancen und Risiken gehen mit wachsenden Datenmengen im Bildungswesen einher?

 

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Die Macht der Daten

Zwei Grafiken zeigen die wachsende Macht von Internetkonzernen, deren Geschäftsmodelle auf der Sammlung, Analyse und Kombination von Daten basieren. Oft wird in Diskussionen das Gefühl vermittelt, dass man den rasanten Entwicklungen im Bereich von Big Data eigentlich nichts entgegen setzen könnte und der Kampf um den Schutz von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten längst verloren wäre. Ganz so ist es freilich nicht.

 

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Goldgräberstimmung in der digitalen Welt?

Die Geschwindigkeit der digitalen Entwicklung überrollt geradezu alle Lebensbereiche, sodass man ständig das Gefühl hat, hinterherzulaufen, ohne eigentlich genau zu wissen, wohin man läuft. Dass der Wandel von einer Industriegesellschaft zu einer digitalen Gesellschaft unaufhaltbar ist, ist klar. Nun ist es hoch an der Zeit, vom Getriebenen zum Gestalter zu werden, die Gefahren als auch die Chancen zu erkennen und Antworten auf zentrale Fragen zu finden: Wie wollen wir in Zukunft leben und arbeiten? Wie soll eine digitale Gesellschaft wirtschaftlich und politisch aussehen? Wie soll sich unser Alltag gestalten?

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Warum die Abschaffung des Bankgeheimnisses gut für Österreich ist

Die Regierung plant im Zuge der Gegenfinanzierung der Steuerreform entschieden gegen Steuerbetrug vorzugehen und unter anderem das Bankgeheimnis abzuschaffen. Die GegnerInnen dieser Maßnahme sehen Österreich in den totalitären Überwachungsstaat abgleiten. Fünf Argumente warum es wichtig ist, dass die Regierung in dieser Frage nicht einknickt und dem Heer aus selbsternannten DatenschützerInnen die Stirn bietet.

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Das Internet der Dinge: Datenschutz auf der Kippe?

Smartphones und mobile Apps gelten momentan als besonders breites Einfallstor für Datensammler, die Spuren und Interessen der NutzerInnen verfolgen. Die Datenschutzpolitik ringt noch um Antworten, wie KonsumentInnen vor übertriebener Datenverwertung im (mobilen) Internet geschützt werden können. Dabei zeichnen sich bereits neue kritische Trends ab. Immer mehr Firmen bieten – mit Sensoren ausgestattete und dem Internet verbundene – Geräte an, die noch tiefere Einblicke in unser Leben erlauben. Die AK hat sich in einer bei Cracked Labs – Institut für kritische digitale Kultur – beauftragten Studie kritisch mit diesem Trend auseinandergesetzt.

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Credit Scoring in Österreich

Bonitätsbewertungen entscheiden immer öfter darüber, ob Sie als Vertragspartner akzeptiert werden. Die Wirtschaft verweist auf die Notwendigkeit des Risikomanagements und argumentiert mit dem Schutz des Verbrauchers vor Verschuldung. Daten- und Verbraucherschützer warnen demgegenüber vor Intransparenz, überschießenden Datennutzungen und Methoden, die Verbraucher im Geschäftsleben benachteiligen. Das Institut für Technikfolgenabschätzung der Akademie der Wissenschaften hat sich deshalb im Auftrag der AK mit der Praxis und den sozialen Folgen des Credit Scorings kritisch auseinandergesetzt.

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ELGA Datenschutz vor Behandlungsqualität

Seit Anfang des Jahres ist ein Austritt aus ELGA (Elektronische Gesundheitsakte) möglich. Seither warnt der österreichische Hausärzteverband (ÖHV) vor dem „Daten-Monster-ELGA“ und empfiehlt allen PatientInnen aus Gründen des Datenschutzes den unverzüglichen Ausstieg aus ELGA. In der Diskussion um ELGA wird jedoch dem Nutzen von ELGA für die PatientInnen viel zu wenig Beachtung gewidmet.

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