Datenschutz in der Smart City

Die Digitalisierung der Berufs- und Lebenswelten führt auch zu einer Technisierung unserer Städte. Große amerikanische IT Konzerne wie IBM oder Cisco haben schon vor Jahren das Geschäftsfeld ‚Smart City‘ entdeckt. Jetzt legen auch SAP, Microsoft und Google mit ihren „Lösungen“ zur effizienteren Stadtentwicklung nach. Im Kontext technischer Entwicklungen wie dem Internet der Dinge und Datensammlungen á la Big Data ist dies aus Sicht des Datenschutzes kritisch zu hinterfragen.

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Die Macht der Daten

Zwei Grafiken zeigen die wachsende Macht von Internetkonzernen, deren Geschäftsmodelle auf der Sammlung, Analyse und Kombination von Daten basieren. Oft wird in Diskussionen das Gefühl vermittelt, dass man den rasanten Entwicklungen im Bereich von Big Data eigentlich nichts entgegen setzen könnte und der Kampf um den Schutz von Privatsphäre und Persönlichkeitsrechten längst verloren wäre. Ganz so ist es freilich nicht.

 

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Serie “Pikettys Thesen” 2: Vermögensverteilung als politische Entscheidung

Nicht nur der Reichtum ist in den letzten Jahrzehnten deutlich angewachsen, auch die Ungleichheit der Verteilung von Vermögen spitzt sich zu. Wie Piketty zeigt, besitzt etwa die Hälfte der Bevölkerung – unabhängig von der betrachteten Zeitperiode – kein nennenswertes Vermögen. Lediglich 5 % des gesamten Vermögens sind im Besitz der ärmeren Hälfte. Hingegen halten die reichsten 10 % heute mehr als 60 % des gesamten Vermögens.

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Das Internet der Dinge: Datenschutz auf der Kippe?

Smartphones und mobile Apps gelten momentan als besonders breites Einfallstor für Datensammler, die Spuren und Interessen der NutzerInnen verfolgen. Die Datenschutzpolitik ringt noch um Antworten, wie KonsumentInnen vor übertriebener Datenverwertung im (mobilen) Internet geschützt werden können. Dabei zeichnen sich bereits neue kritische Trends ab. Immer mehr Firmen bieten – mit Sensoren ausgestattete und dem Internet verbundene – Geräte an, die noch tiefere Einblicke in unser Leben erlauben. Die AK hat sich in einer bei Cracked Labs – Institut für kritische digitale Kultur – beauftragten Studie kritisch mit diesem Trend auseinandergesetzt.

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