Armut und COVID-19 – was jetzt zu tun ist

Der Anteil der Menschen in Österreich, die von Armut betroffen sind, ist im letzten Jahrzehnt gesunken. 2019 haben 13,3 Prozent der Menschen in Österreich unter der Armutsgefährdungsschwelle gelebt, 2008 waren es noch 15,2 Prozent. Die aktuellen Entwicklungen rund um COVID-19 haben die Situation in den letzten Monaten aber völlig verändert. Was steht Österreich in den kommenden Jahren bevor? weiterlesen

Ausbeutung in der Erntearbeit: Was kann dagegen getan werden?

Durch die COVID-19-Pandemie wurde sichtbar, unter welchen Bedingungen Erntehelfer/-innen, welche meist aus anderen Ländern nach Österreich kommen, oftmals arbeiten. Die Arbeitsbedingungen sind teils ausbeuterisch, Verstöße gegen das Arbeitsrecht sind an der Tagesordnung. Dabei müsste gerade jetzt während der COVID-19-Pandemie umso mehr auf Hygienestandards, Sicherheit, gute Arbeitsbedingungen etc. geachtet werden. weiterlesen

Geschlechtsspezifische Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf den Arbeitsmarkt

Die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste wirtschaftliche Krise schärft den Blick für bereits vorher existente soziale Ungleichheiten. Weniger Fokus liegt hingegen auf den Ungleichheiten aufgrund des gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisses. Dabei war dieser Zusammenhang selten so offensichtlich, denn Frauen sind besonders von der Krise betroffen – und das in mehrfacher Hinsicht. weiterlesen

Berufsbezogenes E-Learning: welche Hausaufgaben die Politik nun zu erledigen hat

Wie in anderen Bereichen des alltäglichen Lebens hat der Corona-Lockdown auch die Digitalisierung der beruflichen Erwachsenenbildung rapide beschleunigt. Die plötzliche Notwendigkeit von „Distance-Learning“ hat in besonderer Weise jene Bereiche aufgezeigt, die E-Learning-Möglichkeiten für Beschäftigte einschränken, erschweren oder gar verhindern. Darauf ist politisch schnellstens zu reagieren und ein umfassendes „E-Learning-Supportpaket“ für die berufliche Erwachsenenbildung zu schnüren. weiterlesen

Für einen sozialen, nachhaltigen und inklusiven Erholungs- und Aufbauplan in Europa

Während EU-politische Themen häufig entlang nationaler oder partikulärer Interessen diskutiert werden, müssen gerade bei einem EU-Aufbauplan die Stimmen der Mehrheit der Bevölkerung, die nach wie vor die ArbeitnehmerInnen sind, mehr Gehör finden. Dies spiegelt sich in den gemeinsamen Empfehlungen der ArbeitnehmerInnengruppe des EWSA wider. Ziel eines gemeinsamen Erholungs- und Aufbauplans darf nicht die Rückkehr zu „Business as usual“ sein, denn er wird nur Erfolg haben, wenn er auf Solidarität, Nachhaltigkeit, qualitative Beschäftigung und Entlohnung sowie auf Mitbestimmung ausgerichtet ist. weiterlesen

Kunst und Kultur unter Druck: fortschreitende Prekarisierung in Corona-Zeiten

Die Kunst- und Kulturszene wurde vom Corona-Shutdown besonders hart getroffen. Veranstaltungen mussten abgesagt werden, Kinos und Theater waren geschlossen, Museen menschenleer. Es kam zu finanziellen Totalausfällen und Publikumsverlust. Die vagen Regelungen führten zu Verunsicherung und fehlenden Planungsmöglichkeiten. Die Existenzgrundlage von Kunst- und Kulturschaffenden war und ist massiv bedroht. weiterlesen

Themen
MENÜ