Zwischen Geld- und Fiskalpolitik: die Rolle der EZB und ihre Unabhängigkeit

Die Aufgabe der Europäischen Zentralbank (EZB) ist in erster Linie die Wahrung der Preisstabilität durch Geldpolitik in der Eurozone und damit auch die Sicherung des Euros. Im Euroraum bilden fiskalpolitisch unabhängige Nationalstaaten einen gemeinsamen Währungsverbund. Wirtschaftspolitisch führte diese Ausgestaltung dazu, dass wesentliche Bereiche in den Händen der Mitgliedsstaaten bleiben, während die Hoheit über geldpolitische Entscheidungen bei der EZB liegt. Jedoch können geldpolitische Entscheidungen nicht losgelöst von fiskalpolitischen Entwicklungen betrachtet werden. weiterlesen

Worum es 2022 geht: Konservative durch progressive Wirtschaftspolitik ablösen

Konservative Wirtschaftspolitik versucht, die wirtschaftliche Spaltung in Verlierer:innen und Gewinner:innen für weniger sozialen Schutz für Arme und Arbeitslose und geringere Steuern für Reiche zu nutzen. Progressive Politik muss im Gegenteil die Ängste der Menschen ernst nehmen, Sicherheit geben, Hoffnung auf Verbesserung wecken und mehr Freiheit schaffen. Dafür muss sie die Machtfrage stellen. weiterlesen

Bildungsbudget der Stagnation

Die COVID-19-Pandemie hat in den letzten 20 Monaten das Leben aller Menschen beeinträchtigt, aber für Kinder und Jugendliche hat sich ihr Alltag vielleicht am stärksten verändert: Die lange Abwesenheit von der Schule und ihren Freunden hat generell zu einem erheblichen Anstieg psychischer Probleme und das lange Distance-Learning teilweise zu Lernrückständen geführt. Zudem weisen zahlreiche Untersuchungen darauf hin, dass die COVID-19-Pandemie die Ungleichheiten zwischen Kindern mit unterschiedlichem sozioökonomischem Hintergrund im Bildungsbereich verstärkt hat. Doch: Welche bildungspolitischen Maßnahmen werden in Österreich zur Bekämpfung der Folgen der COVID-19-Pandemie gesetzt? weiterlesen

Update zu COVID-19-Unternehmenshilfen: Fördermaximierung mit Bevorzugung von Großunternehmen

Seit dem ersten Lockdown im März 2020 werden Österreichs Unternehmen finanziell massiv unterstützt, um die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Krise abzumildern. In den vergangenen Monaten wurden bestehende Unternehmenshilfen angepasst und verlängert, neue Hilfsinstrumente entwickelt und die Antragsfristen ausgeweitet.

Doch wie sehen die Anpassungen seit Juni 2021 aus? Welche Umstände/Rahmenbedingungen begünstigen das sogenannte „Unternehmenshilfen-Shopping“? Eine kritische Analyse der Möglichkeiten der Fördermaximierung inklusive eines Updates der bislang beanspruchten COVID-19-Unternehmenshilfen. weiterlesen

Chip, Chip, hurra? Lehren der aktuellen Chipkrise über unsere industriellen Ökosysteme

Unterbrochene globale Lieferketten, (De-)Globalisierung als Folge bewusst gewordener strategischer Abhängigkeiten, Knappheit von Medizinprodukten und Chipkrise. Die Post-COVID-19-Welt sieht anders aus als jene vor der Pandemie. Was lehrt uns gerade der aktuelle Mangel an Mikroelektronik und Halbleitern für die weitere Entwicklung unserer industriellen Ökosysteme? weiterlesen

Jugendarbeitslosigkeit in der Corona-Pandemie in der EU

Die Corona-Krise hatte weitreichende Folgen für Jugendliche: Innerhalb von einem Jahr stieg die Jugendarbeitslosigkeit in den EU-27 um 600.000. Junge Frauen, Menschen aus Nicht-EU-Staaten und wenig ausgebildete Jugendliche hatten ein erhöhtes Arbeitslosigkeitsrisiko. Die Länderunterschiede in der EU zeigen, dass Investitionen in das Bildungssystem und in die Arbeitsmarktpolitik sowie die duale Lehrausbildung Jugendliche in Wirtschaftskrisen eher schützen. Es braucht eine Jobgarantie für Jugendliche, um Jugendarbeitslosigkeit in der EU zu bekämpfen – dies würde auch gesamtgesellschaftlich viele positive Effekte bringen. weiterlesen

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