Der Verkehrsbereich – Achillesferse von Österreichs Klimaschutzpolitik

Innerhalb von drei Jahrzehnten hat sich Österreich vom Umweltmusterland zum Klimaschutzversager gewandelt. Statt wie vereinbart den CO2-Ausstoß zu senken, ist dieser sogar noch weiter angestiegen. Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hat der Verkehrssektor. Das mag überraschend klingen, sehen wir uns doch selbst als fleißige Bahn- und Öffi-FahrerInnen. Eine eingehende Analyse ist also notwendig.

(mehr …)

Für und Wider der Flugticketabgabe

 

Dieser Tage meldete der Flughafen Wien-Schwechat einen neuen Passagierrekord. Der August 2015 war „der stärkste Monat in der Airport-Geschichte“. Dabei war bereits das Jahr 2014 jenes mit den meisten bisher transportieren Fluggästen. Gleichzeitig lobbyiert unter dem Schlagwort Standortsicherung die gesamte Flugbranche derzeit in einer konzertierten Aktion  für die Abschaffung der Flugticketabgabe. Diese wurde 2011 eingeführt und beträgt für Abflüge aus Österreich – je nach Länge der Strecke – sieben, 15 bzw. 35 Euro. Diese Abgabe gibt es sonst nur in Deutschland, wo die Sätze geringfügig höher sind. An diesem „Alleinstellungsmerkmal“ setzt auch die Kritik an.

(mehr …)

Vertreibt der Klimaschutz die Industrie?

Die Nutzung fossiler Energieträger hat in den letzten Jahrhunderten ein enormes wirtschaftliches Wachstum ermöglicht. Die Folgen, die dies für das globale Klima hat, machen jedoch deutlich, dass es so nicht weitergehen kann. Die EU hat sich daher auf ambitionierte Klimaschutzziele festgelegt, die aber auch mit Kosten verbunden sind. Was ist dran an der Befürchtung, dass Unternehmen wegen dieser Kostenbelastung abwandern?

(mehr …)

Und alle wollen mehr – wie bleibt der Konsum dabei nachhaltig?

Die Ressourcen der Erde werden mit unserem heutigen, westlichen Lebensstandard überstrapaziert. Noch gibt es ein großes Gefälle in der globalisierten Welt und Dank der sogenannten Entwicklungsländer können wir uns den derzeitigen Lebensstandard ökologisch noch leisten. Aber der Konsum in Ländern wie China, Indien oder Brasilien steigt… und was kommt dann?

Nachhaltig Konsumieren ist „in“ – Bio, Regional und Fair Trade sind Begriffe, die viele ÖsterreicherInnen schon in ihren Konsumalltag integriert haben. 2011 gaben die ÖsterreicherInnen 127 Euro pro Kopf für Bio-Lebensmittel aus, das ist europaweit der dritthöchste Wert. Diese Produkte sind oftmals deutlich teurer als konventionelle Lebensmittel – wer kann sich das leisten? Und lebt, wer Bio konsumiert, auch gleich nachhaltig?

(mehr …)