Polbud: Neues EuGH-Urteil mit negativen Auswirkungen für Beschäftigte

Die aktuelle Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) im Fall Polbud könnte einen ruinösen Wettbewerb im Gesellschafts- und Unternehmenssteuerrecht auslösen und die Mitbestimmung der ArbeitnehmerInnen gefährden. Gefordert sind nun vor allem die EU-Kommission als auch die Mitgliedstaaten, um schweren Schaden für die Beschäftigten zu verhindern.

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Europäische Dienstleistungskarte als neues Instrument für Scheinselbständige

Mit der Einführung einer Europäischen Dienstleistungskarte soll die Erbringung grenzüberschreitender Dienstleistungen laut Europäischer Kommission maßgeblich erleichtert werden. KonsumentInnen, Arbeitssuchende und Unternehmen würden davon profitieren. Eine Analyse des Legislativtextes zeigt jedoch: Das Vorhaben könnte vor allem Scheinselbständigkeit und unredliche Wirtschaftstreibende fördern. ArbeitnehmerInnenorganisationen laufen dagegen bereits Sturm.

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Internationale Unternehmens(nicht)besteuerung: „Double Irish” mit „Dutch Sandwich”

Ein „Double Irish“ mit einem „Dutch Sandwich“? Hier geht es nicht um eine alkoholträchtige Zwischenmahlzeit, wie aufmerksame ZeitungsleserInnen spätestens nach der Diskussion rund um die mageren Steuerzahlungen des Internetunternehmens “ Google“ wissen. Es handelt sich vielmehr um eine komplexe, aber äußerst lukrative Strategie zur Steuervermeidung, für die mehrere Firmen (in Irland, in den Niederlanden sowie einer klassischen Steueroase wie den Bermudas) gegründet werden müssen.

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