ÖIAG wird ÖBIB – „Den Vorhang zu und alle Fragen offen“?

Es ist ein bisschen wie in Brechts epischem Theaterstück „Der gute Mensch von Sezuan“: Noch wissen wir nicht, wie es ausgeht, auch wenn das Stück formal zu Ende ist. Die Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungsholding, kurz ÖBIB, wird ab April die alte ÖIAG – vormals „Verstaatlichte“ – ablösen. Drei große Unternehmen gibt es noch zu verwalten, mit den Casinos Austria kommt das Glückspiel neu hinzu. Verbunden ist mit der Neugründung auch die Ablöse der bisher für die Steuerung und Kontrolle Verantwortlichen – sowohl bei der ÖIAG selbst als auch bei den Tochtergesellschaften: Die Auflösung des Aufsichtsrates der ÖIAG und die Neubesetzung der Aufsichtsratsmandate in den Tochterunternehmen, ebenso wie mittelfristig die Geschäftsführung.

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