Lehramtsstudium in Österreich – Eine Frage der sozialen Herkunft?

Die soziale Durchmischung unter den Lehramtsstudierenden hängt in Österreich stark von der besuchten Ausbildungseinrichtung ab: So studieren deutlich mehr Personen ohne höheren Bildungshintergrund an Pädagogischen Hochschulen (PHs) als in den Lehramtsstudien an Universitäten. Welche Herausforderungen ergeben sich aus diesen Unterschieden für die PädagogInnenbildung Neu und wie kann die soziale Durchmischung durch die neue Ausbildung beibehalten und verbessert werden?

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Chancen-Index für eine Fairteilung von Bildungschancen

Bildung wird vererbt und die Schule gleicht diesen Umstand nicht aus. Um dies zu ändern braucht es eine transparente und gerechte Schulfinanzierung auf Basis eines Chancen-Index. Damit an jeder Schule jedes Kind zum Bildungsziel begleitet werden kann, braucht es eine Ressourcenzuteilung, die an die Anforderungen angepasst ist. Punktgenaue Ausstattung statt eine Verteilung mit der Gießkanne.

 

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Warum es soziale Mobilität in der Realität kaum gibt

Soziale Mobilität beschreibt gesellschaftlichen Auf- und Abstieg. In der Realität gibt es sie aber kaum. Dabei fügen sich zahlreiche Puzzleteile zusammen, z.B. die Vererbung von Bildungschancen, die Wirkung des früh erworbenen Habitus, die Ungleichverteilung von Erbschaften und sozialen Netzwerken. In Summe führen diese Faktoren dazu, dass der Traum, durch harte Arbeit reich zu werden, lediglich Stoff für die Filmindustrie bleibt.

 

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PISA 2012 bestätigt bekannte Probleme des österreichischen Schulsystems

Vor wenigen Tagen wurde der Österreichische Filmpreis verliehen. Der große Gewinner des Abends, der Film „Deine Schönheit ist nichts wert“ von Hüseyin Tabak, ein Drama um kurdisch-stämmige MigrantInnen, zeigt dabei sehr eindringlich, wo die Hürden für Menschen mit Migrationshintergrund im österreichischen Bildungssystem liegen, und nimmt dabei die PISA Ergebnisse ein Stück weit voraus: Vier wesentliche Benachteiligungsformen des österreichischen Schulsystems zeigen sich zum wiederholten Male bei der Pisa-Studie 2012. Sozioökonomisch benachteiligter Haushalt, bildungsferne Eltern und Migrationshintergrund beeinflussen die Leistungen der SchülerInnen negativ. Ein weiterer deutlicher Unterschied zeigt sich entlang der Kategorie Geschlecht, wo Mädchen in Lesen und Burschen in Mathematik besser abschneiden. Welche empirischen Befunde liegen uns vor und wie soll die Bildungspolitik auf die Ergebnisse reagieren? 

 

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Mehr Geld für benachteiligte Schulstandorte

Die soziale Zusammensetzung der SchülerInnen einer Schule spielt derzeit im österreichischen Schulsystem bei der Mittelzuteilung von Personal- und Sachaufwand keine Rolle. Zum besseren Ausgleich von sozialer Benachteiligung im Schulwesen wäre eine Umstellung der Finanzierung auf eine indexbasierte Mittelverteilung für jeden Schulstandort notwendig.

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