Studiengebühren für Berufstätige: 25.000 betroffene Studierende

Ab Wintersemester 2018 müssen berufstätige Studierende, die länger für ihr Uni-Studium brauchen, wieder Studiengebühren zahlen. Rund 25.000 Studierende werden davon betroffen sein, rund zwei Drittel davon im Bachelor- oder Diplomstudium. Mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen und welche Möglichkeiten haben die Betroffenen?

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Eltern in der Klemme: Beruf und Schule

Das österreichische Schulsystem setzt deutlich auf Eltern als Lernressource. Es wird vorausgesetzt, dass Eltern mit ihren Kindern lernen, bei Hausübungen unterstützen und den Lernfortschritt ihrer Kinder im Auge haben. Jeder, der ein Kind hat wünscht sich, dass es in der Schule Erfolg hat, daher versuchen Eltern diesen Erwartungen gerecht zu werden. Jede/r Vierte lernt täglich mit dem eigenen Kind. Zumindest so gut man eben kann. Denn nur wenige Eltern können den Unterrichtsinhalt verständlich erklären. Weiters haben Eltern oftmals fachlich Schwierigkeiten zu unterstützen.

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Warum typisch öffentlich Beschäftigte für Bildung und Gesundheit und nicht für Bürokratie sorgen

Öffentlich Beschäftigte leisten einen essenziellen Beitrag, damit Leistungen wie Bildung, Gesundheit oder (soziale) Sicherheit möglichst allen zur Verfügung gestellt werden. Obwohl sie damit wichtige wirtschaftliche und gesellschaftliche Funktionen erfüllen, wird selten mehr öffentliche Beschäftigung gefordert, auch wenn das für einen Ausbau sozialer Dienstleistungen notwendig wäre. Im Gegenteil, meist geht es darum, einen möglichst dicken Rotstift anzusetzen. Auch die Bundesregierung setzt auf Personalkürzungen. Dabei tut sie so, als ob Personalkürzungen des Staates nur Ärmelschoner tragende Bürokraten betreffen würden. Ein substanzieller Beschäftigungsabbau ist aber ohne Leistungskürzungen nicht möglich – vor allem im Gesundheits- und Bildungsbereich.

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Verpasste Chancen: halbes Budget für Ganztagsschulen

Die Regierung stellt Österreich in Fragen der Kinderbetreuung ins Abseits. Durch die Streckung der Mittel für den Anschub ganztägiger Schulformen stehen jährlich nun weniger Mittel zur Verfügung. Damit werden bildungspolitisch wie wirtschaftspolitisch viele Chancen vergeben: Mehr ganztägige Schulformen hätten bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ganzheitlichere Kinderbildung, ein direktes wie indirektes Beschäftigungspotenzial sowie Staatseinnahmen bedeutet. Aber auch ein Ausbau der Qualität der ganztägigen schulischen Betreuung bleibt vorerst außen vor.

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Durchlässigkeit und Diversität im tertiären Bildungssektor: Werden die Fachhochschulen ihrem Gründungsauftrag gerecht?

Gemessen an der Entwicklung der Studiengänge und Studienplätze ist der österreichische Fachhochschulsektor als Erfolgsgeschichte zu werten. Jeder vierte Hochschulabschluss wird mittlerweile an einer Fachhochschule erworben. Geschaffen wurde der Fachhochschulsektor vor mehr als 20 Jahren, um eine praxisorientierte wissenschaftliche Ausbildung zu gewährleisten und die soziale Durchlässigkeit zu erhöhen.

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Kerstin Jürgens: „Wenn Maschinen sich vernetzen, muss der Mensch aufpassen, nicht außen vor zu bleiben.“

Die Soziologin Kerstin Jürgens spricht im Interview über die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Arbeit. Sie zeigt, wie wir Arbeit auch in Zukunft so regeln können, dass Menschen ihr Leben absichern können und warum der Mensch aufpassen muss, dass er zwischen selbstlernenden Systemen nicht auf der Strecke bleibt.

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Lebensbegleitendes Lernen: Warum wir starke Sozialpartner brauchen

Im Zuge der Debatte über die Sozialpartnerschaft und die Kammern wird nicht gesehen, dass diese für das lebensbegleitende Lernen einen wichtigen Beitrag leisten. Insbesondere die Erwachsenenbildung, als längster Teil der Bildungskette im Lebensverlauf, erfährt eine besonders wichtige Unterstützung, die dem wirtschaftlichen Wachstum wie auch dem persönlichen Wohlergehen zugutekommt. Ohne die Leistungen der Kammern würde Österreich beim lebensbegleitenden Lernen und bei der Teilnahme am Erwachsenenlernen nicht diese Erfolge haben.

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Mögliche Wege zum Schulbuch als Open Educational Ressource in Österreich

Obwohl in Österreich viel öffentliches Geld für Lernmittelfreiheit ausgegeben wird, gibt es kaum offen lizenziertes Lernmaterial im Schulbereich. Eine Studie im Auftrag des österreichischen Bildungsministeriums hat jetzt untersucht, wie Open Educational Resources in die österreichische „Schulbuchaktion“ integriert werden könnten.

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Der Gleichstellungsindex zum Arbeitsmarkt 2017

Gleichstellung am Arbeitsmarkt ist ein Phänomen mit vielen Aspekten: Wie häufig sind Frauen und Männer erwerbstätig? Mit wie vielen Stunden? In welchen Jobs? Und natürlich auch wichtig: Was verdienen sie dabei? Der Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt berücksichtigt all diese Aspekte und noch andere und führt sie für Österreich im Allgemeinen und die einzelnen Bundesländer zu einem Gesamtwert zusammen.

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Weltmeister oder Totalversager – die österreichische Familienpolitik im EU-Vergleich

Viele Jahre war vom „Weltmeister Österreich“ in der Familienpolitik die Rede. Ein internationales Vorbild sei das Land. Liest man die Presseaussendungen mancher Familienverbände heute, klingt es allerdings, als hätte eine brutale Vertreibung aus dem Familienparadies stattgefunden. Wurde die Alpenrepublik etwa im Ländervergleich abgehängt? Die Antwort auf diese Frage ist kein simples Ja oder Nein. Wie so oft zeigt sich die Wirklichkeit facettenreich.

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