Wien neu aufstellen

Wien wächst in rasantem Tempo und wird bald mehr als zwei Millionen EinwohnerInnen haben. Damit sind neue Herausforderungen verbunden, die mit den derzeitigen Strukturen nur schwer zu meistern sind. Die heute noch bestehende Aufgabenverteilung zwischen der Stadt und den Bezirken stammt aus einer Zeit, in der das Wachstum Wiens stagnierte. Da passt heute Vieles nicht mehr zusammen.

Die Projekthaus GmbH hat im Auftrag der AK Wien die Bezirks- und Verwaltungsstrukturen der Stadt untersucht und Reformansätze internationaler Städte aufgezeigt. In der daraus hervorgegangenen Studie „Wien Neu“ wurde überprüft, ob die aktuellen Strukturen und Entscheidungswege auch mit den Herausforderungen einer rasant wachsenden Stadt mithalten können.

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Das wachsende Wien und seine Bezirke: Von der Notwendigkeit einer Reform

Die Bedeutung der unterschiedlichen Verwaltungsebenen in der Stadt – Wien als Bundesland, Wien als Gemeinde und Wien als Summe von 23 Bezirken – hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Das Bundesland Wien hat auch durch den Beitritt zur Europäischen Union an Gewicht verloren, die städtische Ebene ist nach wie vor die wichtigste, hier werden die wesentlichen Entscheidungen getroffen. Die Bezirksebene wurde seit den 70er Jahren zwar ständig aufgewertet, weist aber nach wie vor viele Ungereimtheiten und unklare Zuständigkeiten auf.

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