Big Data in der Bildung: “Educational Data Mining” und “Learning Analytics” als Herausforderungen für das Bildungswesen

Viele Klassenräume sind heutzutage mit interaktiven Whiteboards ausgestattet, Vorlesungen werden durch Online-Angebote ergänzt und Lernende können sich durch Abstimmungs- und Feedback-Apps in Echtzeit einbringen. Selbst ganze iPad-Klassen sind keine Seltenheit mehr. Längst hat der digitale Wandel Schulen und Hörsälen ergriffen. Doch wie verändert die vielbeschworene Digitalisierung das Lernen? Und welche Chancen und Risiken gehen mit wachsenden Datenmengen im Bildungswesen einher?

 

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Formal geringqualifiziert – im Betrieb ignoriert?

Absolvierte Aus- und Weiterbildungen bestimmen zu einem großen Teil unsere Arbeitsmarktposition. Arbeitsplatzspezifisches Know-How, vernetztes Denken und laufende Fortbildungen werden im beruflichen Kontext immer wichtiger. Die Arbeitsmarktsituation von Menschen ohne Berufsabschluss, wird zudem immer schwieriger. Daher sind gerade für formal geringqualifizierte Personen Aus- und Weiterbildungen extrem wichtig. Aber ist (betriebliche) Weiterbildung tatsächlich für alle zugänglich?

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Betriebliche Rahmenbedingungen und Vereinbarkeit – ein Widerspruch in sich?

Die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung ist nach wie vor eine große Herausforderung, die trotz des Trends in Richtung aktiver Vaterschaft, Papamonate und leichter Erhöhung des Männeranteils an der Elternkarenz, noch immer vorwiegend Frauen betrifft bzw. Frauen eher ermöglicht wird. In einer Studie von L&R Sozialforschung im Auftrag der AK Wien zeigen sich nun die tatsächlichen institutionellen und vor allem betrieblichen Rahmenbedingungen, mit denen berufstätige Eltern konfrontiert sind: Eine (fehlende) Vereinbarkeitsunterstützung auf betrieblicher Ebene, geschlechtsspezifische intrapartnerschaftliche Einkommens- und Arbeitsteilung sowie begrenzte institutionelle Kinderbetreuungsmöglichkeiten – drei Seiten derselben Medaille.

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