Nachhaltig mehr Wohlstand in Österreich 2019?

Ein hoher und fair verteilter materieller Wohlstand leistet einen wichtigen Beitrag zu einem guten Leben und schafft Spielräume für sozialen Fortschritt. Allerdings ist darauf zu achten, wie dieser Wohlstand zustande kommt (Arbeitswelt) und wie nachhaltig er ist (ökologisch und ökonomisch). Zudem sind für die Lebensqualität relevante weitere Faktoren wie Gesundheit oder Bildung zu berücksichtigen. Im neuen AK-Wohlstandsbericht werden all diese Aspekte beleuchtet und bewertet und wie sie sich bis Ende des kommenden Jahres voraussichtlich entwickeln werden. Fazit: Gesellschaftlicher Fortschritt findet statt, allerdings ist er punkto ausreichend guter Beschäftigung, fairer Verteilung und einer intakten Umwelt noch ausbaufähig.

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Konjunktursteuerung und Finanzmarktstabilität – zwei wichtige Ziele brauchen zwei eigenständige Instrumente

Seit gut einem Jahr befindet sich die Weltwirtschaft im Aufschwung. Die Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken, darunter auch die der EZB, hat dazu entscheidend beigetragen. Eine expansive Geldpolitik (niedrigere Zinsen) begünstigt normalerweise allerdings zuerst die Finanzmärkte, die seit Jahren immer neue Höchstwerte erzielen. Erst mit etwas Zeitverzögerung profitiert auch die Realwirtschaft davon.

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Umbruch im Einzelhandel: Was es braucht, um Arbeitsplätze zu sichern

Der Einzelhandel ist eine extrem dynamische Branche, die sowohl durch technologischen Wandel (Lagerlogistik, Bezahlsysteme,…) als auch durch den anhaltend zunehmenden Online-Handel geprägt ist. Mittlerweile werden rund 11% des Einzelhandelsumsatzes online erwirtschaftet, die Hälfte davon fließt ins Ausland. Das bringt den stationären Handel zunehmend unter Druck. Bis 2020 könnten rund 10.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist ein Bündel von Maßnahmen notwendig: Qualifizierung, faire steuerliche Rahmenbedingungen und Kooperationen.

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Die Entwicklung des Niedriglohnsektors zwischen 1996 und 2015 – Österreich, Deutschland und die Schweiz im Vergleich

Immer mehr Menschen arbeiten auch in Österreich in Niedriglohnjobs. 2015 betraf dies rund 460.000 arbeitende Personen in Österreich. Doch welche Ursachen gibt es für die wachsende Verbreitung solcher Tätigkeiten? Welche Personengruppen sind besonders häufig in solchen Jobs zu finden? Und wie stellt sich die Entwicklung Österreichs im Kontext dieser Trends in anderen deutschsprachigen Ländern dar?

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„Prosit Neujahr“: Stopp für die Beschäftigungsaktion 20.000 – arbeitsmarktpolitisch wäre eine Fortführung sinnvoll und notwendig

Im Lichte der Neujahrs-Feierlichkeiten wäre es beinahe untergegangen, aber die neue Regierung hat zwei große Projekte mittels Umlaufbeschluss ruhend gestellt: Den Beschäftigungsbonus und die Beschäftigungsaktion 20.000 für ältere ArbeitnehmerInnen. Die Arbeitsmarktdaten entwickeln sich gut, die Beschäftigung steigt und die Arbeitslosigkeit geht zurück. Jedoch profitieren ältere ArbeitnehmerInnen kaum vom Aufschwung, besonders dann, wenn sie bereits länger als ein Jahr arbeitslos sind.

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Hat das Modell „Arbeitgeberzusammenschluss“ Potenzial, um neue, abgesicherte Arbeitsplätze zu schaffen?

Wie können neue, abgesicherte Arbeitsplätze geschaffen werden? Eine Frage, die vor dem Hintergrund eines disruptiven Wandels der Arbeitswelt entscheidend ist, um das Wohlstandsniveau, die hohe Lebensqualität und den sozialen Frieden in Österreich langfristig aufrechtzuerhalten. Die Antwort darauf kann lauten: durch den Arbeitgeberzusammenschluss (AGZ).

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Teilzeitbeschäftigung ist weiblich

Unter den unselbstständig Beschäftigten hat fast jede zweite Frau und jeder zehnte Mann einen Teilzeitjob. Während somit bei den Frauen beinahe gleich viele Frauen einer Vollzeit- wie einer Teilzeiterwerbstätigkeit nachgehen, ist die Vollzeitbeschäftigung nach wie vor der Arbeitszeitstandard bei den Männern. Zwei Gründe spielen hierbei eine zentrale Rolle: Erstens sorgt die ungleiche Verteilung von Betreuungspflichten in Paarhaushalten für eine ungleiche Aufteilung zwischen bezahlter Erwerbsarbeit und unbezahlter Familienarbeit. Zweitens ist die betriebliche Akzeptanz von Teilzeitarrangements nicht über alle Berufe hinweg gleichverteilt. Damit steht nicht allen Beschäftigten die Möglichkeit für eine Arbeitszeitreduktion offen.

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Die „Bekämpfung“ undokumentierter Beschäftigung: Spaniens Regularisierungen als Vorbild?

Spanien hat eine lange Tradition, wenn es darum geht, den irregulären Aufenthalt von Migrant*innen zu regularisieren. Der Begriff „Regularisierung“ beschreibt Verfahren, mit deren Hilfe irregulär aufhältige Migrant*innen (Personen ohne Aufenthaltsrecht) ein Aufenthaltsrecht erlangen können. Kann mit solchen Regelungen auch undokumentierte Beschäftigung, also Lohnarbeit ohne erforderliche Genehmigung, wirksam „bekämpft“ werden? Inwiefern kann das spanische Modell als Vorbild für Österreich dienen?

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Jobkiller Digitalisierung? Zumindest bislang nicht

In den letzten 20 Jahren hat die Zahl der Arbeitsplätze in Österreich zugenommen. Die Digitalisierung ist dabei nicht der einzige Treiber, dennoch sehen wir, dass in stärker digitalisierten Branchen mehr Arbeitsplätze entstanden als weggefallen sind. Können wir davon ausgehen, dass diese Entwicklung anhält und was muss getan werden, damit neu entstehende Arbeit auch „gute Arbeit“ ist?

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20.000 neue Jobs, 20.000 neue Perspektiven, 20.000 Chancen

Am 29. Juni 2017 kam mit der Aktion 20.000 eine Gesetzesänderung zur Abstimmung, die für viele Frauen und Männer sehr relevant sein wird. Aktuell sind in Österreich rund 50.000 Menschen über 50 Jahre langzeitbeschäftigungslos. Das bedeutet, dass sie trotz Arbeitswillen und Arbeitsfähigkeit seit über einem Jahr keine Anstellung finden. Mit der Aktion 20.000 bietet sich die Chance, zumindest einem Teil dieser Menschen eine sinnvolle Beschäftigung in Gemeinden und Sozialen Unternehmen anzubieten.

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