Strukturwandel und Beschäftigung in der Klimakrise: Den Weg in die Zukunft demokratisch, fair und gerecht gestalten!

Die Umgestaltung unserer Wirtschaft in Richtung CO2-Neutralität, der demografische Wandel und die digitale Revolution stellen neben der Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie die großen wirtschafts- und beschäftigungspolitischen Herausforderungen der nächsten Jahre dar. Die mit einer Krise einhergehenden Veränderungen sind dabei nicht bloß Bedrohungsszenarien, wie wir sie aus Hollywood-Blockbustern über erdgeschichtliche Katastrophen kennen, sondern sie bieten auch Chancen auf Neues, Nachhaltigeres, Besseres. Sie ist somit nicht nur eine Zäsur, sondern auch Anlass zur Revision und Transformation des Bestehenden. Beim Wiederaufbau nach COVID-19 können die Weichen für eine nachhaltige und zukunftssichere Beschäftigung gestellt werden. Ob die Krise als Chance begriffen wird und wie sie wirtschafts- und beschäftigungspolitisch genutzt wird, hängt dabei von der politischen Gestaltung ab. Investitionen in grüne Technologien und Industrien, eine aktive Beschäftigungspolitik und politische Mitbestimmung sind nach der Corona- und in der Klimakrise die entscheidenden Handlungsfelder. weiterlesen

Die Kreislaufwirtschaft als Weg zu nachhaltiger Erwerbsarbeit

Die Rolle von Erwerbsarbeit findet im Kampf gegen den Klimawandel immer noch zu wenig Berücksichtigung, dabei ist der Produktionsbereich der mit Abstand größte Emissionsverursacher. Die derzeit sehr hohe Arbeitslosigkeit macht eine Debatte über die Klimafreundlichkeit von Jobs schwierig, die Kontroverse um das „Environment versus Jobs“-Dilemma steckt in einer Pattsituation. Der populäre Vorschlag, „Green Jobs“ zu schaffen, blendet die dabei geschaffenen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen oft aus und ignoriert damit die vielfältigen sozialen Ansprüche an Erwerbsarbeit. Soziale Unternehmen, die in der Kreislaufwirtschaft tätig sind, zeigen als Leuchttürme zukunftsfähiger Beschäftigungsmöglichkeiten Wege aus diesem Dilemma. weiterlesen

Aktionsplan für eine sozialere Europäische Union – Chance auf eine neue Sozialarchitektur in Europa

Wenngleich der Aktionsplan schon lange vor der COVID-19-Pandemie angekündigt wurde, trifft er genau den Nerv der Zeit: Ein Jahr nach ihrem Ausbruch leben Millionen Europäer*innen in Armut, die Arbeitslosigkeit ist auf einem Rekordniveau, die Arbeitsbedingungen sind vielfach prekär, und die Beschäftigten in systemrelevanten Berufen – vor allem Frauen – sind einer Dauerbelastung ausgesetzt. Mit dem Aktionsplan will die Europäische Kommission die sozialen Herausforderungen und Probleme bekämpfen und zugleich einen Schritt in Richtung „Zukunft Europas“ gehen. weiterlesen

Arbeitszeitverkürzung ist sinnvoll und finanzierbar!

Die wichtigste Maßnahme zur Sicherung von Beschäftigung und zur Eindämmung des Arbeitslosigkeitsanstiegs seit dem Corona-Lockdown war die Kurzarbeit. Diese Erfahrungen können genutzt werden für ein staatlich gefördertes Arbeitszeitverkürzungsmodell, das dazu beiträgt, die Rekordarbeitslosigkeit in Österreich zu senken, die Produktivität zu steigern und für mehr Freizeit zu nutzen. Erste Berechnungen zeigen, dass die öffentlichen Kosten im Vergleich zur Alternative Arbeitslosigkeit leistbar sind. weiterlesen

Rekordarbeitslosigkeit während Corona: Was tun?

Nachdem die Zahl der Arbeitslosen zwischenzeitlich auf den höchsten Wert seit der Großen Depression gestiegen war, erleiden zurzeit immer noch knapp 423.000 Arbeitslose und SchulungsteilnehmerInnen Einkommensverluste von bis zu 45 Prozent ihres Nettoeinkommens. Geld, das für den dringend benötigten Konsum fehlt: den betroffenen Menschen und um die Konjunktur anzukurbeln. Eine Erhöhung des Arbeitslosengelds ist somit dringender denn je. weiterlesen

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