Aus dem Leben einer Familie mit erhöhtem Pflegebedarf – Teil II: Zuständigkeitsdschungel

Die sechsjährige Tochter von Frau Sagmeister (Name von der Autorin geändert) ist schwer behindert. Ihr Pflegebedarf wurde mit der Stufe 7 festgesetzt. Frau Sagmeister ist Alleinerzieherin. Um die Tochter mit dem Auto transportieren zu können, benötigt die Mutter einen besonderen behindertengerechten Autositz, den sie sich aber nicht leisten kann. Den Antrag auf Kostenzuschuss muss sie an drei verschiedenen Stellen übermitteln, nämlich an die Bezirkshauptmannschaft, weiters an das Sozialministeriumservice und an die PVA. weiterlesen

Aus dem Leben einer Familie mit erhöhtem Pflegebedarf – Teil I: Finanzielle Absicherung

Eltern von behinderten Kindern stehen vor vielen unerwarteten Herausforderungen. Ein Aspekt drängt sich dabei leider regelmäßig in den Vordergrund: Wie sollen die erhöhten Ausgaben bei verringertem Haushaltseinkommen finanziert werden? Denn meist sieht sich ein Elternteil - in der Regel die Mutter - gezwungen, ihren/seinen Job aufzugeben, um den erhöhten Pflegeaufwand abzudecken. weiterlesen

Auf die (Arbeits-)plätze, fertig, los! Behinderteneinstellungsgesetz – quo vadis?

Seit dem Jahr 2011 ist die Zahl der Arbeitslosen mit einer Behinderung um 66 % gestiegen. Mehr als ein Drittel der Menschen, die zum Kreis der begünstigten Behinderten gehören, sind nicht erwerbstätig. Die Zahlen sind alarmierend und rufen geradezu nach einer Reformierung des Behinderteneinstellungsgesetzes. Doch wie soll die prekäre Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung positiv verändert werden? weiterlesen
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