Blockchain – Kryptowährungen – das Ende traditioneller Banken und Währungen?

Die Blockchain-Technologie verspricht eine Revolution sämtlicher Vermittler. Ob Banken oder Energieanbieter, die Technik soll Vertrauen zwischen Geschäftspartnern schaffen, ohne auf Institutionen zurückgreifen zu müssen. Kryptowährungen sind die bislang prominenteste Anwendung. Ihre Limits und Risiken werden oft übersehen.

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Panama-Papers: Steuerflucht mit System

Die Panama-Papers bestätigen bislang bekannten Schätzungen über versteckte Vermögen in Steueroasen und sie bekräftigen den Verdacht, dass Steuerflucht mit System organisiert wird. Zudem wird erneut deutlich, dass ohne die Unterstützung und Beratung von Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen sowie Banken Kapitalflucht nicht möglich wäre. Sie sind die bedeutendsten Akteure und große Profiteure im System der Steuerflucht. Ihre Expertise bildet das Herzstück der Offshore-Welt.

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Stimmung, Wortwahl und Risikobereitschaft im Bankensektor

Nicht zur Zahlen zählen: Worte spielen durch die damit transportierten Stimmungen und Erwartungen auch an den Finanzmärkten eine bedeutende Rolle. Das zeigt die Risiko-Sentimentanalyse von Geschäftsberichten großer europäischer Banken, die im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt wurde. Solche Analysen könnten einen wichtigen Beitrag leisten, um die Stabilität des gesamten europäischen Bankensektors zu untersuchen.

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Big Banks – in Europa noch immer ein „big problem“

Dass große Banken ganze Staaten und Volkswirtschaften in die Bredouille bringen können, gilt mittlerweile als Binsenweisheit. Doch was hat diese Diskussion bisher bewirkt? Wie groß ist dieses „big problem“ im Euroraum, im Vereinigten Königreich und in den USA? Gibt es – abgesehen von Not-Restrukturierungen von in Schieflagen geratenen Banken – Ansätze zur Lösung des Problems, und wohin geht die Richtung? Es zeigt sich, dass von der Größe der Banken gerade in Europa nach wie vor eine Gefahr ausgeht, die es stärker einzudämmen gilt.

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Begrenzung des systemischen Risikos heimischer Banken: Bitte warten!

Makroprudentielle Risiken – ein selbst für wikipedia weitgehend unbekannter Begriff – stellen einen nicht unwesentlichen Teil der internationalen Bankenregulierungsrichtlinien (Basel III) dar. In Europa wurde die Beaufsichtigung und Begrenzung dieser Risiken mittels direkt wirksamer EU-Verordnung sowie einer Richtlinie 2013 umgesetzt. Mit diesen Schritten und den weiter folgenden zur Bankenunion mit den Eckpunkten gemeinsame Aufsicht, Bankenrestrukturierung und –abwicklung sowie harmonisierte Einlagensicherung, sollte der Bankensektor besser reguliert und widerstandsfähiger gegen Krisen gemacht werden. Jetzt gilt es das systemische Risiko auch in Österreich zu begrenzen.

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Warum alternative Geldsysteme keine Lösung sind

Die Krise der letzten Jahre hat tiefe Wunden hinterlassen. Offensichtlich ist unser Wirtschaftssystem immer weniger in der Lage, angesichts von Arbeitslosigkeit, Armut und Verteilungsschieflagen sein Wohlfahrtsversprechen für eine breite Mehrheit der Bevölkerung einzulösen. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen über Alternativen nachdenken. Einen logischen Ansatzpunkt bildet das Finanzsystem, das ein zentraler Auslöser der Krise war. Die Ideen zu alternativen Geldsysteme (100%-Geld, Vollgeld), die in jüngster Zeit immer mehr Unterstützung finden, schießen jedoch über das Ziel hinaus.

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Wie stabil sind unsere Banken wirklich?

Als im Oktober 2014 die Ergebnisse des Bankenstresstests der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlicht wurden, fühlten sich zahlreiche Banker durch das Ergebnis bestärkt und legitimiert. Renommierte ExpertInnen wie Anat R. Admati und Martin Hellwig warnen aber vor solchen Schlüssen. Banken seien noch immer mit viel zu wenig Eigenkapital ausgestattet, das Bankwesen nicht sicherer als vor 2008.

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Langfristige Finanzierung der EU-Wirtschaft: Warum eine Rückkehr zum langweiligen Bankgeschäft die bessere Wahl wäre

In Brüssel weht ein neuer Wind: Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen stehen oben auf der Agenda. Die Kapitalmarktunion und andere Initiativen zur langfristigen Finanzierung sollen die Wirtschaft beleben, vor allem der Finanzsektor soll sich stärker an der Finanzierung des Wachstums in der Realwirtschaft beteiligen. Neben einigen guten Vorschlägen sind andere eher besorgniserregend, wie z.B. die Wiederbelebung bestimmter Verbriefungstechniken. Haben wir etwas aus der Finanzkrise gelernt?

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Das Gespenst der Deflation und die EZB

Das Damoklesschwert der Deflation hängt über Europa. Deflation bedeutet nichts anderes als fallende Preise. Was für die einzelne Konsumentin auf den ersten Blick nach einer guten Nachricht klingt, ist volkswirtschaftlich betrachtet ein gefährliches Warnsignal. In Japan trug Deflation zwischen 1998 und 2003 zu einem dramatischem Wirtschaftseinbruch bei. Um dem vorzubeugen, hat die Europäische Zentralbank (EZB) im September energische Maßnahmen gegen den Preisverfall beschlossen. Doch sind diese Maßnahmen auch zielführend?

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Aufstieg und Elend des globalen Finanzsystems

Das Finanzsystem ist uns über den Kopf gewachsen und war Auslöser der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten, die Millionen den Job und uns allen Wohlstand kostete. Es gehört gesundgeschrumpft. Mit seinem Buch Wie viel Bank braucht der Mensch? zeigt der deutsche Ökonom Thomas Fricke schlüssig die Systemfehler auf, die dazu führten, dass das System derart an die Wand fahren konnte. Fehlende Moral und menschliches Scheitern gehören nicht dazu, auch wenn beides gerade im Bankgeschäft durchaus an der Tagesordnung ist.

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