Krise und Finanzdiktatur: die Wirtschaftspolitik im Austrofaschismus

Mit der autoritären Machtübernahme in Österreich 1933 bzw. mit der Installierung einer ständischen Verfassung am 1. Mai 1934 ging die wirtschaftspolitische Ausgestaltung nach bestimmten Mustern einher. Als zentrale Zielsetzungen bestanden unter dem Austrofaschismus die Sicherung einer harten Währung und die Sanierung des Staatshaushaltes. Für die Realwirtschaft bedeutete dies in der Konsequenz eine Anpassung durch Schrumpfung. Auch die Abbaumaßnahmen im Sozialbereich waren eine notwendige Folge der Austeritätspolitik. Die Parallelen zu heute sind klar erkennbar und lassen befürchten, dass wir uns abermals in Richtung eines autoritäreren Kapitalismus bewegen.

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