Auch für Zeit-ArbeitnehmerInnen gilt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!

Als die schlimmste Phase der Wirtschaftskrise 2008/2009 (vorläufig) überstanden war, wurden mehrere repräsentative Umfragen unter personalverantwortlichen ManagerInnen durchgeführt. Wie würden sie offene Stellen in Zukunft besetzen? Durchgängige Antworten: Rund 25% der künftigen Jobs würden nur noch mit überlassenen Arbeitskräften und nicht mehr dauerhaft mit StammarbeitnehmerInnen besetzt werden. Leichteres hire&fire (kostenlose Beendigung der Arbeitsverhältnisse) sowie die Bilanzierung dieses Personals unter „Sachaufwand“ waren die Hauptargumente. Als „angenehmer Nebeneffekt“ wird aber oft auch eine geringere Entlohnung angestrebt.

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