Die Vermeidung von Lohnnebenkosten durch geringfügige Beschäftigung

Die Bedeutung geringfügiger Beschäftigung nimmt seit über zwei Jahrzehnten kontinuierlich zu. Mittlerweile befinden sich über 300.000 Personen in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis. Wenn Unternehmen geringfügige Beschäftigte einstellen, deren Lohn mehr als das eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze ausmacht, müssen sie die sogenannte Dienstgeberabgabe leisten, diese steigt seit Jahren stark an und verfehlt daher ihr ursprüngliches Ziel: die geringfügige Beschäftigung nicht zu stark ansteigen zu lassen.

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Beschäftigungsanstieg trotz stagnierendem Arbeitsvolumen

Im letzten Jahrzehnt kam es, vom krisenbedingten Einbruch im Jahr 2009 abgesehen, in jedem Jahr zu einem Anstieg der Beschäftigung. Das betrifft sowohl die unselbständigen wie auch die selbständig Beschäftigten. Gute Neuigkeiten also, oder? Nicht wirklich, denn obwohl es mehr Beschäftigte gibt, wird – in Arbeitsstunden gemessen – (fast) nicht mehr gearbeitet als vor 10 Jahren.

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Policy Pointers gegen Prekariatsrisiken der Teilzeitbeschäftigung

Einer der zentralen Konflikte der nächsten Jahre zwischen Kapital und Arbeit wird die Verteilung der Arbeitszeit sein. Und dabei spielt die Teilzeitbeschäftigung eine große Rolle. Waren laut Statistik Austria Ende der 1990er Jahre hierzulande rund 16% der Beschäftigten teilzeitbeschäftigt, sind es aktuell schon mehr als ein Viertel. Diese Entwicklung kennzeichnet nicht nur den europäischen Arbeitsmarkt, sondern auch den österreichischen.

 

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