Atypische und prekäre Arbeitsbedingungen auf der EU-Agenda: Aussicht auf sozialen Fortschritt?

Vor dem Hintergrund der sogenannten „europäischen Säule sozialer Rechte“ rückt die EU-Kommission die Arbeitsbedingungen atypisch Beschäftigter, insbesondere von ArbeitnehmerInnen mit neuen Beschäftigungsformen, auf die EU-Agenda. Der aktuell verhandelte Vorschlag für eine Richtlinie über transparente und verlässliche Arbeitsbedingungen in der EU soll zu mehr Transparenz und gestärkten Rechten beitragen. Sind die Vorschläge ein Schritt in die richtige Richtung?

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Die Entwicklung des Niedriglohnsektors zwischen 1996 und 2015 – Österreich, Deutschland und die Schweiz im Vergleich

Immer mehr Menschen arbeiten auch in Österreich in Niedriglohnjobs. 2015 betraf dies rund 460.000 arbeitende Personen in Österreich. Doch welche Ursachen gibt es für die wachsende Verbreitung solcher Tätigkeiten? Welche Personengruppen sind besonders häufig in solchen Jobs zu finden? Und wie stellt sich die Entwicklung Österreichs im Kontext dieser Trends in anderen deutschsprachigen Ländern dar?

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Auswirkungen atypischer Beschäftigungsformen auf die Arbeits- und Lebensbedingungen in der Erwachsenenbildung in Kärnten – prekäre Tendenzen?

„Normalarbeitsverhältnisse“ werden anhaltend von verschiedenen Formen flexibler Arbeitsarrangements abgelöst, die vielfach prekäre Tendenzen aufweisen; über die Arbeits- und Lebensbedingungen in der Kärntner Weiterbildungsbranche war bis dato allerdings wenig bekannt.

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Die Vermeidung von Lohnnebenkosten durch geringfügige Beschäftigung

Die Bedeutung geringfügiger Beschäftigung nimmt seit über zwei Jahrzehnten kontinuierlich zu. Mittlerweile befinden sich über 300.000 Personen in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis. Wenn Unternehmen geringfügige Beschäftigte einstellen, deren Lohn mehr als das eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze ausmacht, müssen sie die sogenannte Dienstgeberabgabe leisten, diese steigt seit Jahren stark an und verfehlt daher ihr ursprüngliches Ziel: die geringfügige Beschäftigung nicht zu stark ansteigen zu lassen.

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OECD: Steigende Ungleichheit – warum eine Trendumkehr notwendig ist

In den entwickelten Industriestaaten waren die ökonomischen Unterschiede in den letzten 30 Jahren nie höher als heute. Währenddessen vor einigen Jahren die Problematisierung von Ungleichheit als politische Agitation abgetan wurde, sind die inzwischen zahlreich publizierten Statistiken schwer zu widerlegen. Steigende Ungleichheit, eigentlich erschüttert eine derartige Nachricht nur mehr wenig. „Die Welt ist schlecht und ungerecht“ heißt es schon bei Heinrich Heine. Ja, aber: Ist es gut, sich an diesen Zustand zu „gewöhnen“? Keinesfalls, wie der neueste OECD Report in it together zeigt, denn solche sozialen Schieflagen sind selbst für die Ökonomie nachteilig, wird hier vorgerechnet.

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Starke, zukünftige Gewerkschaften – Mut für neue Ideen

„Passt euch an oder sterbt aus!“ Das raten ExpertInnen den europäischen Gewerkschaften seit Jahrzehnten. In der Vergangenheit haben die Gewerkschaften das Leben der Menschen, den Staat und die Gesellschaft entscheidend mitgeprägt. So auch der ÖGB und seine Gewerkschaften in Österreich: gute Kollektivverträge, von denen die allermeisten Menschen profitieren, geregelte Arbeitszeiten, Mindesturlaub u. v. m.

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