Sechs Vorschläge für eine bessere Welt nach Corona

Die Corona-Pandemie ist nicht nur die schwerste Gesundheits-, sondern auch die schwerste Wirtschaftskrise der letzten Jahrzehnte. Sie führt uns vor Augen, wie verheerend der neoliberale Kapitalismus ist. Dieses System zerstört nicht nur unsere Lebensgrundlagen und heizt das Klima an, es erhöht auch das Risiko für Pandemien. Denn mit zunehmender Umweltzerstörung und abnehmender Biodiversität steigt die Wahrscheinlichkeit, auf neue Krankheitserreger und Viren wie SARS-CoV-2 zu stoßen. Die folgenden Vorschläge zeigen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit –, welche grundlegenden Veränderungen für eine bessere Welt nach Corona nötig sind. weiterlesen

Die Solidaritätsprämie als verpasste Chance?

Dieser Beitrag wurde von Astrid Hohner, Raphael Kaufmann, Sidonie Ulreich und Tabea Wich verfasst.

Die COVID-19-Pandemie konfrontiert den österreichischen Arbeitsmarkt mit zahlreichen Herausforderungen. Die Solidaritätsprämie stellt eine Maßnahme dar, diesen zu begegnen. Das Modell dient dazu, arbeitslose Menschen in Beschäftigung zu bringen und Arbeitszeit zu verkürzen. Dadurch wird Arbeit auf mehr Köpfe verteilt. Doch wieso wird die Solidaritätsprämie trotz der zahlreichen Vorteile so selten genutzt? weiterlesen

Mythos Arbeitslosigkeit. Die häufigsten Vorurteile in der Gesellschaft erklärt und entkräftet

Unfreiwillige Erwerbsarbeitslosigkeit (im Folgenden nur Arbeitslosigkeit) ist mit vielen Vorurteilen behaftet, die den Betroffenen eine angeblich fehlende Motivation und ein Nutznießen unterstellen. Obwohl diese Vorurteile leicht zu widerlegen sind, halten Politiker*innen und Vertreter*innen der Medien an der neoliberalen Vorstellung der Individualschuld an Arbeitslosigkeit fest. Dabei zeigt sich, dass Arbeitslosigkeit vor allem strukturelle Ursachen hat und damit der Übernahme politischer Verantwortung bedarf. weiterlesen

Grünes Wachstum reicht für Klimaziele nicht aus. Anderes Wirtschaften und Arbeiten ist nötig.

Die aktuelle Umwelt- und Klimapolitik basiert auf grünem Wachstum: Während das BIP weiterhin wächst, sollen gleichzeitig Ressourcenverbrauch und CO2-Emissionen absolut gesenkt werden. Eine neue Studie zeigt jedoch, dass tatsächliche Entkopplungen von Wirtschaftswachstum, Ressourcen-Verbrauch und Emissionen viel zu langsam und viel zu gering sind, um beschlossene Klima- und Umweltziele zu erreichen. Arbeitszeitverkürzung kann Teil des notwendigen Maßnahmenbündels sein, um aus der Klimakrise keine Klimakatastrophe werden zu lassen. weiterlesen

Mehr Beschäftigung durch Arbeitszeitverkürzung: das Solidaritätsprämienmodell in der Praxis

Mit einem Rekordhoch bei der Arbeitslosigkeit gewinnt die Diskussion um eine Arbeitszeitverkürzung an Momentum. Dabei muss nicht alles neu erfunden werden: Mit der Solidaritätsprämie gibt es bereits ein Modell, das sich auch in der Praxis bewährt hat. Dabei wird die Arbeitszeit der Beschäftigten verkürzt, um aus den frei gewordenen Stunden neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die voestalpine ist dabei das bekannteste Beispiel, aber die Erfahrungen zeigen, dass der Ansatz im Sozialbereich ebenso gut funktioniert. weiterlesen

Arbeitszeitverkürzung in Kollektivverträgen: innovative Modelle und Handlungsbedarf

Immer mehr ArbeitnehmerInnen wünschen sich kürzere Arbeitszeiten oder arbeiten schon in Teilzeit. In zahlreichen Kollektivverträgen wurden bereits wichtige Übereinkünfte getroffen, die direkt oder indirekt eine Arbeitszeitverkürzung bewirken. ArbeitnehmerInnen können Geldansprüche in Freizeit umwandeln, und besonders belastende Arbeitszeiten werden mit zusätzlicher Freizeit abgegolten. Wichtige Themen für künftige Verhandlungen sind die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit und dabei besonders die digitale Entgrenzung von Arbeit sowie die Anerkennung arbeitsbezogener Tätigkeiten als Arbeitszeit. weiterlesen

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