Der Arbeitsmarkt ist (noch immer) im Corona-Krisenmodus

Die Corona-Krise dauert weiter an, ein Lockdown folgt dem anderen, und der Arbeitsmarkt bleibt auch im Februar 2021 im Krisenmodus: Vor allem arbeitslose Frauen, junge Erwachsene und Langzeitarbeitslose haben es besonders schwer. Doch die Corona-bedingte Arbeitslosigkeit zieht sich quer durch die Gesellschaft. Es braucht rasch ein politisches Gegensteuern: mehr Geld für Ausbildungen, eine bessere Existenzsicherung während der Arbeitslosigkeit, mehr Personal im AMS und vor allem eine Jobgarantie für Langzeitarbeitslose. weiterlesen

Mehr Beschäftigung durch Arbeitszeitverkürzung: das Solidaritätsprämienmodell in der Praxis

Mit einem Rekordhoch bei der Arbeitslosigkeit gewinnt die Diskussion um eine Arbeitszeitverkürzung an Momentum. Dabei muss nicht alles neu erfunden werden: Mit der Solidaritätsprämie gibt es bereits ein Modell, das sich auch in der Praxis bewährt hat. Dabei wird die Arbeitszeit der Beschäftigten verkürzt, um aus den frei gewordenen Stunden neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die voestalpine ist dabei das bekannteste Beispiel, aber die Erfahrungen zeigen, dass der Ansatz im Sozialbereich ebenso gut funktioniert. weiterlesen

Arbeitszeitverkürzung in Kollektivverträgen: innovative Modelle und Handlungsbedarf

Immer mehr ArbeitnehmerInnen wünschen sich kürzere Arbeitszeiten oder arbeiten schon in Teilzeit. In zahlreichen Kollektivverträgen wurden bereits wichtige Übereinkünfte getroffen, die direkt oder indirekt eine Arbeitszeitverkürzung bewirken. ArbeitnehmerInnen können Geldansprüche in Freizeit umwandeln, und besonders belastende Arbeitszeiten werden mit zusätzlicher Freizeit abgegolten. Wichtige Themen für künftige Verhandlungen sind die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit und dabei besonders die digitale Entgrenzung von Arbeit sowie die Anerkennung arbeitsbezogener Tätigkeiten als Arbeitszeit. weiterlesen

Arbeitszeitverkürzung ist sinnvoll und finanzierbar!

Die wichtigste Maßnahme zur Sicherung von Beschäftigung und zur Eindämmung des Arbeitslosigkeitsanstiegs seit dem Corona-Lockdown war die Kurzarbeit. Diese Erfahrungen können genutzt werden für ein staatlich gefördertes Arbeitszeitverkürzungsmodell, das dazu beiträgt, die Rekordarbeitslosigkeit in Österreich zu senken, die Produktivität zu steigern und für mehr Freizeit zu nutzen. Erste Berechnungen zeigen, dass die öffentlichen Kosten im Vergleich zur Alternative Arbeitslosigkeit leistbar sind. weiterlesen

Schöne neue Welt? COVID-19 und die Risiken des Homeoffice

Die rasche und weltweite Ausbreitung von COVID-19 bedeutete für viele ArbeitnehmerInnen in Österreich mit einem Bürojob einen Wechsel ins Homeoffice. Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien gewährleisten die Erreichbarkeit von ArbeitnehmerInnen auch zu Hause – und das praktisch rund um die Uhr. Die Umstellung auf Telearbeit erfolgte teils von einem Tag auf den anderen – und wirft mit Blick auf Arbeitszeit- und Arbeitsschutzbestimmungen sowie Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre große Herausforderungen auf. weiterlesen

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