Arbeit über Online-Plattformen: Faire europäische Regeln für die „Share Economy“ gefragt

Auch wenn die Share Economy in aller Munde ist und schon vom „Zeitalter der Plattformen“ gesprochen wird, die Spielregeln des neuen Wirtschaftszweiges sind alles andere als geklärt. Vor allem in Bezug auf Arbeit, die über Plattformen erbracht wird, aber auch in Bezug auf die Durchsetzung von Steuerrecht. Das Europäische Parlament hat nun eine Studie vorgelegt, die zentrale Handlungsfelder nennt, um faire europäische Regeln für den profitorientierten Teil der „Share Economy“ zu schaffen.

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Digitale Arbeitsvermittlungsplattformen: Versuch einer strukturellen Bewertung

Online-Plattformen schießen in allen möglichen Feldern aus dem Boden. Reinigung bei Helpling, Paketlieferungen bei CheckRobin, Online-Dienstleistungen bei Clickworker – dies sind nur einige Beispiele für Tätigkeiten, die online vermittelt werden. Die Europäische Kommission ordnet diese Plattformen in einer aktuellen Mitteilung euphemistisch unter dem Schlagwort „Partizipative Wirtschaft“ ein. In diesem Text werden anhand einiger Arbeitsvermittlungsplattformen strukturelle Gemeinsamkeiten identifiziert: Welche Eigentümerstruktur steht hinter den Plattformen? Wie stellen sie sich selbst dar? Welche Geschäftsmodelle liegen ihnen zu Grunde? Wie steht es um die Entlohnung und die Vertragsbedingungen? Und vor allem: Was heißt das für die dort arbeitenden Menschen? Wir stellen  sieben zentrale Thesen dar und wagen genau das, was auch auf den Plattformen auf die Menschen zukommt, die von ihnen vermittelt werden: eine Bewertung.

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