Wie Sozialkürzungen Armut durch permanenten Stress verfestigen

Die Regierung plant großflächig, soziale Absicherungsmaßnahmen zurückzubauen. Für Armutsbetroffene bedeutet dies nicht nur finanzielle Einbußen in einer ohnehin schon extrem schwierigen Situation, sondern hat auch eine höhere psychische Belastung zur Folge. Denn wissenschaftliche Studien zeigen, dass die mit Armut verbundene materielle Unsicherheit zu psychischem Stress führt, der wiederum Armut verfestigt. weiterlesen

Der Vermittlungsalgorithmus des AMS: zwischen Einsparungen in der aktiven Arbeitsmarktpolitik und besserer Vermittlung von und für Arbeitssuchende

Letzten Herbst wurde in der breiten Öffentlichkeit bekannt, dass das AMS ab 2020 ein datenbasiertes statistisches „Profiling“ von Arbeitslosen einsetzen wird. Damit sollen die „Reintegrationschancen“ von Arbeitsuchenden mittels einer statistischen Auswertung beurteilt und Ausmaß und Art der Beratungs-, Unterstützungs- und Qualifikationsangebote entsprechend festgelegt werden („Targeting“). Der Einsatz von computergestütztem Profiling und Targeting geschieht dabei im Spannungsfeld zwischen Einsparungen und erhofften Effizienzgewinnen im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik. weiterlesen

Der sinkende Stellenwert von Bildung in der Arbeitsmarktpolitik

Menschen ohne formalen Ausbildungsabschluss haben ein deutlich höheres Risiko arbeitslos zu werden. Fast die Hälfte aller Arbeitsuchenden verfügt über keinen in Österreich anerkannten beruflichen Abschluss, sondern hat maximal die Pflichtschule abgeschlossen. Trotzdem setzt die Politik zunehmend auf einen Ausbau der Beschäftigungsförderung, insbesondere der Lohnsubventionen, zu Lasten der Qualifizierung von arbeitsuchenden Menschen. weiterlesen
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