Öffentliche Beschäftigungspolitik: die tiefe Arbeitsmarktkrise erfordert neue politische Lösungen!

Die Arbeitslosigkeit ist durch die Corona-Krise dramatisch angestiegen. Prognosen deuten darauf hin, dass sich die schon vorher hohe Langzeitarbeitslosigkeit weiter erhöhen wird. Reine Arbeitsmarktpolitik, etwa die Qualifizierung von arbeitslosen Personen, stößt an Grenzen, weil es nicht genug Arbeitsplätze gibt, auf denen diese dann eingesetzt werden können. Es braucht in der gegenwärtigen Arbeitsmarktkrise also vor allem eine mutige und offensive Beschäftigungspolitik, um neue Arbeitsplätze zu schaffen. weiterlesen

Offensive Arbeitsmarkt: Was nun getan werden muss

Der österreichische Arbeitsmarkt leidet massiv unter den Folgen der gesundheitspolitischen Reaktionen auf die Corona-Pandemie. Die Arbeitslosigkeit ist um fast 23 Prozent höher als im Vorjahr, die Beschäftigung ist um knapp 2 Prozentpunkte zurückgegangen und mehr als 450.000 Beschäftigte sind immer noch in Kurzarbeit. Es ist also hoch an der Zeit für eine beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitische Offensive, mit vier Eckpunkten: Qualifizierung, öffentliche Beschäftigung, bessere Einkommenssicherung und ein gut ausgestattetes Arbeitsmarktservice. weiterlesen

Erwerbslosigkeit in Österreich 2020 – die Branche macht den Unterschied

Die Corona-Krise hat den Arbeitsalltag fast aller Menschen in Österreich komplett auf den Kopf gestellt. Das gilt besonders für die Hunderttausenden, die ihren Job verloren haben. Von Februar auf März stiegen die Arbeitslosenzahlen um 225.000, und noch im August waren 92.000 mehr Menschen arbeitslos als im Vorjahr. Wie bei allen Krisen lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen: Besonders viele Jobs gingen zunächst in der Bau- und Tourismusbranche verloren. weiterlesen

Wie man Langzeitarbeitslosigkeit verhindert

Österreichs Arbeitsmarkt stehen entscheidende Monate bevor, denn noch immer sind rund 100.000 Menschen mehr arbeitslos als vor Beginn der Coronakrise. Der Großteil davon droht in den nächsten sechs Monaten langzeitarbeitslos zu werden. Das muss unter allen Umständen verhindert werden, denn Langzeitarbeitslosigkeit ist nicht nur mit enormem persönlichem Leid, sondern auch mit gewaltigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgekosten verbunden. Die gute Nachricht: Schnelle und intensive Vermittlungsarbeit kann wesentlich dazu beitragen, Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern. weiterlesen

Rekordarbeitslosigkeit während Corona: Was tun?

Nachdem die Zahl der Arbeitslosen zwischenzeitlich auf den höchsten Wert seit der Großen Depression gestiegen war, erleiden zurzeit immer noch knapp 423.000 Arbeitslose und SchulungsteilnehmerInnen Einkommensverluste von bis zu 45 Prozent ihres Nettoeinkommens. Geld, das für den dringend benötigten Konsum fehlt: den betroffenen Menschen und um die Konjunktur anzukurbeln. Eine Erhöhung des Arbeitslosengelds ist somit dringender denn je. weiterlesen

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