Lob einer beginnenden Arbeitskräfteknappheit. Zur neuen WIFO-Prognose

Das WIFO erhöht die Prognose für Österreichs Wirtschaftsleistung neuerlich und zwar auf +4,4 Prozent für 2021. Besonders erfreulich entwickeln sich Beschäftigung und Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote soll bereits 2022 das Niveau vor der COVID-19-Krise erreichen – drei Jahre früher als ursprünglich erwartet. Das zeigt eindrucksvoll: Der Bedarf an Arbeitskräften ist im Konjunkturaufschwung hoch. Jetzt geht es darum, die Arbeitslosen sowie Personen aus der stillen Reserve in offene Jobs mit guten Arbeitsbedingungen zu vermitteln. Ein langsam knapper werdendes Angebot kann dabei helfen. weiterlesen

Ohne Priorität für Kampf gegen Arbeitslosigkeit keine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Zur neuen WIFO-Prognose

Die neue Wirtschaftsprognose des WIFO erwartet für das Jahr 2021 einen sehr bescheidenen Anstieg der Wirtschaftsleistung (BIP) um 1,5 Prozent bis 2,3 Prozent – trotz des tiefen Einbruchs im Jahr 2020. Österreich hinkt auch im europäischen Vergleich nach, besonders gegenüber Deutschland. Das liegt nicht an Warenexport und Güterproduktion, sondern am hohen Anteil des Tourismus, am schlechten Pandemie-Management und an den ungenügenden Maßnahmen der Regierung gegen die sozialen Folgen der Krise. Die Forderung nach einer mutigen Arbeitsmarkt- und Investitionsoffensive bleibt dringend. weiterlesen

Rekordarbeitslosigkeit während Corona: Was tun?

Nachdem die Zahl der Arbeitslosen zwischenzeitlich auf den höchsten Wert seit der Großen Depression gestiegen war, erleiden zurzeit immer noch knapp 423.000 Arbeitslose und SchulungsteilnehmerInnen Einkommensverluste von bis zu 45 Prozent ihres Nettoeinkommens. Geld, das für den dringend benötigten Konsum fehlt: den betroffenen Menschen und um die Konjunktur anzukurbeln. Eine Erhöhung des Arbeitslosengelds ist somit dringender denn je. weiterlesen

Haben Arbeitslose ein Motivationsproblem?

Im öffentlichen Diskurs dienen Begriffe wie jener der „sozialen Hängematte“, in welcher sich früher die „Sozialschmarotzer“ und nun die „Durchschummler“ ausruhen, dazu, sozialpolitische Leistungskürzungen zu rechtfertigen. In der Debatte fehlen jedoch oft sachlich fundierte Argumente und konkrete Zahlen. Die Hauptursache von Arbeitslosigkeit ist nämlich nicht ein Motivationsproblem, sondern in erster Linie ein Mangel an Arbeitsplätzen. Die Jobsuche für Arbeitslose gleicht einer „Reise nach Jerusalem“ mit besonders schlechten Chancen für Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen, maximal Pflichtschulabschluss und Personen über 50 Jahre. Diese Personengruppen sind auch besonders oft von Langzeitarbeitslosigkeit und damit von den drohenden Leistungskürzungen – Stichwort Arbeitslosengeld-Reform – betroffen. weiterlesen

Der Gleichstellungsindex zum Arbeitsmarkt 2017

Gleichstellung am Arbeitsmarkt ist ein Phänomen mit vielen Aspekten: Wie häufig sind Frauen und Männer erwerbstätig? Mit wie vielen Stunden? In welchen Jobs? Und natürlich auch wichtig: Was verdienen sie dabei? Der Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt berücksichtigt all diese Aspekte und noch andere und führt sie für Österreich im Allgemeinen und die einzelnen Bundesländer zu einem Gesamtwert zusammen. weiterlesen
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