Neue digitale Arbeitswelt, alte hierarchische Geschlechterverhältnisse

Grammatikalisch ist die Digitalisierung weiblich, aber da endet oft schon das Nachdenken über Gender-Aspekte zu diesem Thema. Obwohl die neue, digital organisierte Arbeitswelt oft geschlechtslos erscheint, wirken in ihr alte Mythen, Ausschlussmechanismen und Geschlechterhierarchien fort. Dies gilt für das Start-up-Ökosystem, in dem digitale Technologien und Prozesse entwickelt werden, die Segregation des Arbeitsmarktes, den Care-Sektor, die Gig Economy und selbst für Algorithmen. weiterlesen

Pflegedokumentation neu denken – eine Chance für die Langzeitpflege

Weniger Dokumentation, Bürokratieabbau, Deregulierung – Begriffe, die vor allem mit der Erstellung des neuen Masterplans Pflege der Bundesregierung häufig fallen. Dadurch soll mehr Zeit für die Pflege geschaffen werden. Reichen diese Bestrebungen aber wirklich aus, um genug Personal zu haben, oder ist es Zeit, die Pflegedokumentation anders zu denken? Dieser Beitrag liefert erste Ideen, wie Pflegedokumentation ein Gewinn für die Bewohner/-innen und die Beschäftigten sein kann. weiterlesen

Prekäre Beschäftigungsperspektive von JungwissenschafterInnen

Schlechte Bezahlung und auf kurze Zeit befristete Verträge bestimmen seit einigen Jahren die Arbeits- und Lebensverhältnisse von WissenschafterInnen. Junge WissensarbeiterInnen aus sozioökonomisch weniger privilegierten Elternhäusern sind davon besonders betroffen. Die Interessen jenes Prekariats zu organisieren, ist die IG LektorInnen und WissensarbeiterInnen bemüht. weiterlesen

80 – 60 – 3 – 348

Pressefreiheit ist täglich gefährdet und muss täglich verteidigt werden, nicht erst, wenn sie ins Fadenkreuz genommen wird. Pressefreiheit ist schon dann nicht mehr selbstverständlich, wenn die Arbeitsbedingungen prekär werden. Und erst recht, wenn sie es schon sind. weiterlesen

F&E: Wie wird Österreich zum Innovationsführer?

Österreichs Wirtschaft kann im Wettbewerb nur mit Qualität, technologischem Vorsprung und hoher Wertschöpfung bestehen. Qualifizierte, motivierte MitarbeiterInnen und ihre Forschung und Innovationen sind daher für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft eine entscheidende Voraussetzung und gleichzeitig ein wichtiger Schlüssel für die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen. Damit Österreich zur Gruppe der Innovationsführer aufsteigen kann, muss das geplante Update der FTI-Strategie ein „großer Wurf“ werden. Dies kann nur unter Berücksichtigung der Beschäftigten und Einbeziehung der ArbeitnehmerInnenorganisationen gelingen. weiterlesen

Warum will die Regierung die Notstandshilfe abschaffen?

Mit der Abschaffung der Notstandshilfe plant die Regierung einen radikalen sozialpolitischen Umbau. Eine große Gruppe an Arbeitslosen erhält dadurch keine Leistungen mehr aus der Arbeitslosenversicherung und ist auf die Mindestsicherung angewiesen. In der Konsequenz werden Armut und Ungleichheit steigen und die Machtverhältnisse ungerecht verschoben. Es ist aber auch ein radikaler Systembruch, der das Prinzip der Lebensstandsicherung opfert. Warum will die Regierung nun diesen radikalen Schritt? Im Raum stehen drei Argumente, die sich als falsch herausstellen und den tatsächlichen Grund verschleiern. weiterlesen
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