Lebensphasenorientierte Arbeitszeitwünsche stärker berücksichtigen!

Im mittlerweile wieder populär gewordenen Arbeitszeitdiskurs fallen häufig die Schlagworte „lebensphasenorientierte Arbeitszeiten“ sowie „alternsgerechtes Arbeiten“. Um zu verstehen, was österreichische unselbständig Beschäftigte in unterschiedlichen Lebensphasen tatsächlich für Arbeitszeitwünsche haben, hilft ein Dateneinblick. Da individuelle Zeitsouveränität ein entscheidendes Instrument zum Abbau von arbeitsbedingtem Stress, für Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie „alternsgerechtes“ Arbeiten ist, sollten ArbeitgeberInnen die Arbeitszeitwünsche ihrer Beschäftigten stärker berücksichtigen. weiterlesen

Will Österreich kürzere Arbeitszeiten? – Eine Datenanalyse zur hiesigen Arbeitszeitlandschaft

Rund 610.000 unselbständig Beschäftigte in Österreich würden lieber kürzer, 304.000 länger arbeiten, als sie aktuell können. Aufgerechnet ergibt das ein unfreiwillig geleistetes Arbeitsvolumen von knapp 50.000 Vollzeitjobs. Welche Höhen und Tiefen die hiesige Arbeitszeitlandschaft noch kennzeichnen, eröffnet eine Analyse der Mikrozensus-Daten. weiterlesen

In der Beschleunigungsfalle

Die beschleunigte Arbeitswelt fordert ständige Erreichbarkeit und ein Tempo, mit dem viele Menschen nicht mehr mithalten können oder wollen. Ständig auf Vollgas zu sein, macht auf Dauer krank. Statt in der Beschleunigungsfalle von Arbeitswelt und Leistungsgesellschaft sitzen zu bleiben, müssen wir den für uns passenden Rhythmus von Zeit und Geschwindigkeit finden. Organisationsmodelle mit ihren Arbeitsnormen haben darauf zu achten, dass es in optimalem Ausmaß Handlungsspielräume und genügend Ressourcen gibt - denn nur gesunde Arbeit bringt Produktivität, Arbeitsqualität und Lebensqualität. weiterlesen
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