Primärversorgung muss Einzug in das österreichische Gesundheitssystem finden

Kaum ein Anliegen wird so breit unterstützt, wie gute Gesundheitsversorgung. Primärversorgungs-Einrichtungen haben dabei für uns alle erhebliche Vorteile gegenüber den klassischen Einzelordinationen, wie z.B. längere Öffnungszeiten, auch an Tagesrandzeiten und Wochenenden; kontinuierliche Versorgung durch AllgemeinmedizinerInnen, aber auch die Betreuung durch Angehörige nichtärztlicher Gesundheitsberufe. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Zusammenarbeit mit beispielweise Apotheken, FachärztInnen, Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen, verstärkt werden soll. In Österreich steckt die Entwicklung der Primärversorgung jedoch erst in den Anfängen.

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Die Stärkung der Primärversorgung in Österreich

Die derzeitigen Probleme im Bereich des Gesundheitssystems sind: überfüllte Spitalsambulanzen, vermeidbare Krankenhausaufenthalte, lange Wartezeiten, unzureichende Versorgung an Tagesrandzeiten und desintegrierte Versorgung. Mit dem Primärversorgungssystem soll ein niederschwelliger Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen auch an Tages- und Wochenendzeiten bei gleichzeitig verbesserter Work-Life Balance für Ärzte, Kontinuität in der Behandlung für Patienten, Vermeidung von Doppelbefundungen und geringere Wartezeiten für Patienten, im österreichischen Gesundheitssystem Einzug finden.

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